Luzerner Restaurant «1871» bekommt im Mai neue Pächter

Dem Gastrobetrieb «1871» steht ein Pächterwechsel bevor. Im Mai übernimmt ein neues, dreiköpfiges Betreiberteam das Restaurant an der Luzerner Haldenstrasse.

Sandra Monika Ziegler
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Küchenchef Jürg Bischof (links) und Gastgeber Roger Widmer (2. von rechts) übergeben das «1871» im Frühling einem neuen Pächterteam. (Bild: Manuela Jans-Koch (Luzern, 9. November 2017))

Küchenchef Jürg Bischof (links) und Gastgeber Roger Widmer (2. von rechts) übergeben das «1871» im Frühling einem neuen Pächterteam. (Bild: Manuela Jans-Koch (Luzern, 9. November 2017))

«Essen. Trinken. Sein.» – das war das Motto des Gastrobetriebes «1871» an der Haldenstrasse in Luzern. Gastgeber Roger Widmer und Küchenchef Jürg Bischof wirken ab April im Wasserschloss Wyher in Ettiswil, das der 46-jährige Widmer bereits seit Jahren als zweiten Gastrobetrieb führt, wie das Onlinemagazin Zentralplus berichtet.

Dass Widmer seine berufliche Aktivität einmal ganz nach Ettiswil verlegen wird, hatte er schon vor zwei Jahren beschlossen. Mit dem Auslaufen des zehnjährigen Pachtvertrages fürs «1871» ist der Zeitpunkt nun gekommen.

Als Nachfolger werden die Luzerner Gastronomen Simone Müller-Staubli, Samuel Vörös und Medea Gnes ab Mitte Mai an der Haldenstrasse wirken. Dazu haben sie die Riviera Luzern AG gegründet, die auch dem Restaurant den neuen Namen gibt: «Riviera».

Gastgeberin wird die 26-jährige Medea Gnes sein. Sie startet mit einem rund zehnköpfigen Team. Gnes war bisher als Betriebsleiterin im Seehotel Kastanienbaum aktiv. Sie schloss letzten Dezember die Hotelfachschule ab und befindet sich aktuell auf Weltreise.

Zum neuen Konzept sagt Simone Müller-Staubli: «Medea wird bestimmt mit neuen Ideen kommen, die dann unser Küchenteam umsetzen wird. Es reicht vom ausgedehnten Apéro bis hin zum lockeren, entspannten Dinner.»

Das «Cinédîner»-Angebot, das Essen und Filmvorführung vereint (aktuell vom 15. März bis 20. April), findet dieses Jahr das letzte Mal statt. Es wird von der neuen Riviera-Crew nicht übernommen. Bleiben wird aber der beliebte Sonntagsbrunch, wie Müller-Staubli sagt. Während den Sommermonaten bis Oktober ist das Restaurant sieben Tage die Woche offen.