RESTAURANT-EINBRÜCHE: Banden bedienen sich in Restaurants

Restaurants sind bei Einbrechern offenbar beliebte Ziele. 2010 wurden im Kanton Luzern schon 50 Betriebe ausgeraubt.

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Auch die Restaurantküchen werden aufgesucht und die Kühltruhen ausgeräumt. (Themenbild Patrik Pauli/Neue LZ)

Auch die Restaurantküchen werden aufgesucht und die Kühltruhen ausgeräumt. (Themenbild Patrik Pauli/Neue LZ)

Sie steigen durch WC-Fenster, brechen Kühlkammern auf und nehmen alles mit, was ihnen in die Hände fällt: Restaurant-Diebe haben im Kanton Luzern Hochkonjunktur. 2009 wurden 100 Einbrüche in Gastro-Betriebe gemeldet. Im laufenden Jahr sind es per Ende Mai bereits 50 Fälle. Hält diese Tendenz an, wird die Zahl von 100 Fällen aus dem vergangenen Jahr wohl übertroffen. Dazu kommen Reparaturkosten sowie Investitionen in Sicherheitsmassnahmen.

Eines der jüngsten Opfer ist Torsten Hering, Chef des Restaurants Seepark in der Stadt Luzern. Aus seinem Lagerraum entwendeten Diebe Waren wie etwa Wein und Spirituosen im Wert von knapp 14 000 Franken. Sogar die Fleischvorräte wurden abtransportiert.

Wer den Einbruch verübte, kann die Luzerner Polizei derzeit noch nicht sagen. Mediensprecher Urs Wigger dazu: «Am Tatort haben wir die Spuren minutiös aufgenommen. Die Auswertungen sind noch am Laufen.»

Thomas Heer

Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der Zentralschweiz am Sonntag.