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Restaurant Kreuz in Emmen: Spitzenkoch bleibt nun doch

Hans-Peter Suter wollte die Kochschürze Ende 2018 an den Nagel hängen. Nun haben die Aktionäre der Kreuz Emmen AG einen Käufer für das Restaurant gefunden – und der Koch bleibt.
Yasmin Kunz
Der langjährige Wirt Hans-Peter Suter bleibt weiterhin im Emmer Restaurant Kreuz tätig. (Bild: Pius Amrein, 6. November 2018)

Der langjährige Wirt Hans-Peter Suter bleibt weiterhin im Emmer Restaurant Kreuz tätig. (Bild: Pius Amrein, 6. November 2018)

Im April dieses Jahres hat der Spitzenkoch Hans-Peter Suter bekannt gegeben, er werde das Restaurant Kreuz in Emmen per Ende Jahr verlassen. Nachdem der Koch und Mehrheitsaktionär des Gourmet-Lokals sich zu diesem Schritt entschieden hatte, vereinbarten die Aktionäre der Kreuz Emmen AG, die Liegenschaft an der Seetalstrasse zu verkaufen.

Vor zwei Wochen nun hat sich gemäss eines Aktionärsschreibens vom 5. November eine einheimische Käuferschaft gemeldet, die bereit sei, das Grundstück zu erwerben und «damit eine Fortsetzung der bisherigen gehobenen Gastronomie sicherzustellen». Damit haben die Aktionäre ihr Ziel erreicht: Sie wollten den «kulinarischen Leuchtturm» für Emmen und die Region erhalten. «Wir freuen uns sehr, dass sich diesbezüglich eine Lösung abzeichnet», sagt Urs Rudolf, Verwaltungsrat der Kreuz Emmen AG. Noch sei der Vertrag nicht unterzeichnet; das sei für Ende November/Anfang Dezember geplant. Darum werde der Käufer noch nicht bekannt gegeben. Über den Kaufpreis habe man ebenfalls Stillschweigen vereinbart, so Rudolf.

Gault-Millau-Koch erhält Unterstützung

Die zweite gute Nachricht ist, dass Hans-Peter Suter dem Gault-Millau-Betrieb erhalten bleibt. Das Restaurant Kreuz in Emmen wurde dieses Jahr erneut mit 16 Punkten ausgezeichnet. Suter erhält neu von Petra Krakolinig Unterstützung. Die Gastronomiefachfrau, die ursprünglich aus Graz stammt, aber schon lange in der Schweiz weilt, war vorher im «Weissen Schloss» und im «Storchen» in Luzern tätig. Suter: «Es ist wunderbar, dass es sich so ergeben hat.» Für ihn war klar, dass er das Restaurant mit 80 Plätzen nicht mehr alleine führen kann.

«Es ist wunderbar, dass es sich so ergeben hat».

Hans-Peter Suter, Spitzenkoch

Der Zufall wollte es, dass Petra Krakolinig Interesse bekundete, mit Suter zu arbeiten. «Das ist für mich ein Volltreffer, da sie langjährige Erfahrung in der Gastrobranche vorweisen kann.» Sie sei eine Allrounderin und könne ihn überall unterstützen, sei es in der Küche oder in der Administration. Alleine hätte er die Leitung des Restaurants nicht mehr bewältigen können. Die viele Arbeit war denn auch der Grund, warum er gehen wollte.

Koch vertraute seinem Bauchgefühl

Die beiden beschlossen, ein entsprechendes Lokal zu suchen. Trotz einiger Angebote wartete Suter zu. «Ich spürte, dass sich etwas Geeignetes ergeben wird», sagt der 55-Jährige. Sein Bauchgefühl sollte ihn nicht täuschen: Denn der noch unbekannte Käufer der Liegenschaft wollte Suter als Mieter und Koch behalten, «und ich freue mich, weiterhin hier zu kochen und mich dank Unterstützung wieder vermehrt dem Kerngeschäft zu widmen». Suter hat die Gault-Millau-Küche vor 22 Jahren nach Emmen geholt. Zuerst war er im Restaurant Gerliswil, seit 2006 im «Kreuz» tätig. 2016 wurde das Restaurant mit dem Prädikat «Beste Weinkarte der Schweiz mit Schweizer Weinen» ausgezeichnet.

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