Reto Wyss: «Uni verliert an Attraktivität»

Der Luzerner Bildungsdirektor Reto Wyss zeigt Verständnis für die Kritik der Hochschule HSLU an den Uni-Plänen für eine neue Wirtschaftsfakultät. Die Angst sei aber unbegründet.

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Der Bildungsdirektor Reto Wyss bei der Einweihungsfeier der Uni / PHZ in Luzern. (Bild: Remo Naegeli / Neue LZ)

Der Bildungsdirektor Reto Wyss bei der Einweihungsfeier der Uni / PHZ in Luzern. (Bild: Remo Naegeli / Neue LZ)

Die Universität Luzern soll vergrössert werden, die Regierung will eine Wirtschaftsfakultät aufbauen. Bildungsdirektor Reto Wyss nimmt im Interview mit der Neuen Luzenrer Zeitung erstmals ausführlich Stellung zu den Ängsten der Kritiker und Einwänden von Bildungsexperten.

Wyss sagt, wenn die Uni in der aktuellen Grössen verharrt, «rentiert das nicht und die Universität verliert zunehmend an Attraktivität.» Die Regierung plädiere für eine Wirtschaftsfakultät, weil diese im Vergleich mit Medizin oder Psychologie «einen grösseren Nutzen für die Wirtschaft im Kanton darstellt». Wyss führt auch aus, dass die Konkurrenzängste der HSLU verständlich seien. Aber: «Die Hochschule wird weiter wachsen, unabhängig davon, ob die Uni mitmischt.»

Alexander von Däniken

Das ausführliche Interview mit Regierungsrat Reto Wyss lesen Sie am Samstag in der Neuen Luzerner Zeitung oder als Abonnent/in kostenlos im E-Paper.