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Reussprojekt derzeit auf Eis

Nach der Kleinen Emme soll auch die Reuss saniert werden. Der Kanton Luzern plant ein Hochwasserschutzprojekt für 167 Millionen Franken. Der Fluss soll mehr Platz erhalten und renaturiert werden. Das Projekt ist jedoch umstritten; vor allem, weil viel Kulturland verloren geht. So erklärte der Kantonsrat ein Postulat, das einen Marschhalt forderte, teilweise für erheblich (Ausgabe vom 20. September). Als Folge gab der Kanton eine externe Studie in Auftag. Die Resultate werden im Februar 2017 erwartet. Bis dahin sind die Arbeiten auf Eis gelegt, wie die zuständige Dienststelle Verkehr und Infrastruktur auf Anfrage mitteilt. Es werden auch keine Einspracheverhandlungen geführt. Je nach Resultat der Studie muss das Hochwasserschutzprojekt überarbeitet werden – oder es kann ohne grössere Redimensionierungen weitergeplant werden. Ziel ist, dass 2019 die rechtskräftige Projektbewilligung vorliegt. Der Kanton rechnet mit einer Bauzeit von elf Jahren. (std)

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