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Revision der «Stadt Luzern» verläuft nach Plan

Die Schiffahrtsgesellschaft des Vierwaldstättersees (SGV) AG und die Shiptec AG öffneten am vergangenen Samstag ihre Werfttore. Einer termingemässen Wasserung des Dampfschiffes «Stadt Luzern» Ende Mai 2021 stehe nichts im Weg.
Sabina South
Beim Tag der offenen Tür in der Schiffswerft konnte man das DS Stadt Luzern betrachten. (Bild: Boris Bürgisser, Luzern, 24. August 2019)Beim Tag der offenen Tür in der Schiffswerft konnte man das DS Stadt Luzern betrachten. (Bild: Boris Bürgisser, Luzern, 24. August 2019)
Blick in den 1.-Klass-Salon. (Bild: Boris Bürgisser, Luzern, 24. August 2019)Blick in den 1.-Klass-Salon. (Bild: Boris Bürgisser, Luzern, 24. August 2019)
(Bild: Boris Bürgisser, Luzern, 24. August 2019)(Bild: Boris Bürgisser, Luzern, 24. August 2019)
Die Rettungsboote stehen bereit. (Bild: Boris Bürgisser, Luzern, 24. August 2019)Die Rettungsboote stehen bereit. (Bild: Boris Bürgisser, Luzern, 24. August 2019)
So sieht es innen aus (Bild: Boris Bürgisser, Luzern, 24. August 2019)So sieht es innen aus (Bild: Boris Bürgisser, Luzern, 24. August 2019)
Alles ist aus Sicherheitsgründen gut abgesperrt (Bild: Boris Bürgisser, Luzern, 24. August 2019)Alles ist aus Sicherheitsgründen gut abgesperrt (Bild: Boris Bürgisser, Luzern, 24. August 2019)
Einzelne Teile sind am Boden ausgelegt (Bild: Boris Bürgisser, Luzern, 24. August 2019)Einzelne Teile sind am Boden ausgelegt (Bild: Boris Bürgisser, Luzern, 24. August 2019)
Die Besucher bestaunen das Schiff (Bild: Boris Bürgisser, Luzern, 24. August 2019)Die Besucher bestaunen das Schiff (Bild: Boris Bürgisser, Luzern, 24. August 2019)
An Infoständen wurde über die Revision informiert. (Bild: Boris Bürgisser, Luzern, 24. August 2019)An Infoständen wurde über die Revision informiert. (Bild: Boris Bürgisser, Luzern, 24. August 2019)
Etwa 900 Personen besuchten die Schiffswerft. (Bild: Boris Bürgisser, Luzern, 24. August 2019)Etwa 900 Personen besuchten die Schiffswerft. (Bild: Boris Bürgisser, Luzern, 24. August 2019)
Imposant ragt die «Stadt Luzern» vor den Personen in die Höhe. (Bild: Boris Bürgisser, Luzern, 24. August 2019)Imposant ragt die «Stadt Luzern» vor den Personen in die Höhe. (Bild: Boris Bürgisser, Luzern, 24. August 2019)
(Bild: Boris Bürgisser, Luzern, 24. August 2019)(Bild: Boris Bürgisser, Luzern, 24. August 2019)
(Bild: Boris Bürgisser, Luzern, 24. August 2019)(Bild: Boris Bürgisser, Luzern, 24. August 2019)
Der Kamin ist eingepackt. (Bild: Boris Bürgisser, Luzern, 24. August 2019)Der Kamin ist eingepackt. (Bild: Boris Bürgisser, Luzern, 24. August 2019)
(Bild: Boris Bürgisser, Luzern, 24. August 2019)(Bild: Boris Bürgisser, Luzern, 24. August 2019)
(Bild: Boris Bürgisser, Luzern, 24. August 2019)(Bild: Boris Bürgisser, Luzern, 24. August 2019)
(Bild: Boris Bürgisser, Luzern, 24. August 2019)(Bild: Boris Bürgisser, Luzern, 24. August 2019)
(Bild: Boris Bürgisser, Luzern, 24. August 2019)(Bild: Boris Bürgisser, Luzern, 24. August 2019)
(Bild: Boris Bürgisser, Luzern, 24. August 2019)(Bild: Boris Bürgisser, Luzern, 24. August 2019)
(Bild: Boris Bürgisser, Luzern, 24. August 2019)(Bild: Boris Bürgisser, Luzern, 24. August 2019)
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Tag der offenen Tür in der Schiffswerft in Luzern

Rund 900 Besucher standen am Samstag zu vier gestaffelten Besichtigungszeiten in der Werfthalle der SGV und kippten ihre Köpfe in den Nacken. Zu sehen gab es ein kaum erkennbares Dampfschiff «Stadt Luzern». Seit letzten Oktober steht die längste, grösste und jüngste Schiffsdame der Raddamperflotte nämlich zur Totalsanierung im Trockenen.

«Kein billiges Vorhaben», wie Hans-Rudolf Schurter, Verwaltungsratspräsident der SGV, zur Begrüssung erläuterte. Die Generalrevision koste 13 Millionen Franken. Entscheidend sei dabei die finanziellen Beteiligungen des Vereins Dampferfreunde Vierwaldstättersees mit vier Millionen und des Kantonalen Denkmalschutzes mit einer Million.

Ein Viertel der Arbeit geschafft

Schliesslich bekommt die «Stadt Luzern» nicht nur einen Facelift, auch technisch wird die 90-jährige Dame auf Vorderfrau gebracht. Das bedeutet viel Arbeit im Bauch des Flagschiffs. Im Kessel und Maschinenraum geht es ihr an die Eingeweide. Der Kondensator liegt neben Zylinderdeckel und -hälfte zur Ansicht auf dem Boden. «Natürlich ist die Revision der Maschine schwierig und nicht so alltäglich wie der Filterwechsel an einem Dieselmotor», sagte David Müller, Projektleiter. Soweit sei die Sanierung des Raddampfers jedoch ohne Schwierigkeiten vorwärts gekommen. «Ein Viertel der Arbeit ist bereits geschafft», freute sich Müller. Einer termingemässen Wasserung Ende Mai 2021 stehe nichts im Weg.

Bei einem selbsterklärenden Rundgang konnte man sich an sechs Informationsständen über den Baufortschritt aufklären lassen. Auch ins Untergeschoss der «Stadt Luzern», wo demnächst wieder eine Küche stehen wird, durften die Besucher einen Blick werfen. Nur das Oberdeck blieb den Interessierten verwehrt. «Es ist schon fast fertig», entschuldigte sich Hans-Rudolf Schurter, aber die Treppe fehle noch.

Platz für 100 Passagiere mehr

«Wir erfahren eine sehr angenehme Zusammenarbeit innerhalb der Baukommission», freute sich Cony Grünenfelder von der Kantonalen Denkmalpflege. Es sei wichtig gewesen, dass die Denkmalpflege schon zwei Jahre vor Beginn ins Projekt einbezogen wurde. «Da es sich um kein museales Schiff handelt, müssen wir aber gewisse Kompromisse eingehen.» Die Sicherheit der Passagiere stehe an erster Stelle, so müsse beispielsweise der Brandschutz des Schiffes ausreichend gewährleistet werden. Obwohl vieles saniert wird von den 25 Personen, die täglich an der «Stadt Luzern» arbeiten, wird doch einiges leicht verändert. Der Raddampfer hatte mit 1100 Passagieren die grösste Transportkapazität der Flotte, in Zukunft sollen bis zu 100 Personen mehr Personen Platz haben.

Der erste von insgesamt vier ausgebuchten Rundgängen endete mit Kaffee und Gipfeli an Bord. Den unstillbar wissenshungrigen Besuchern stand der fachkundige Beistand nach wie vor zur Verfügung. Vertreter der Geschäftsleitung der SGV, Dampferfreude und Shiptec AG liessen beim Fachsimpeln mit Gästen keine Frage unbeantwortet. Nur eines bleibt abzuwarten: Die Jungfernfahrt mit der neuen, alten «Stadt Luzern».

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