REZESSION: Schindler: 20 Entlassungen und Kurzarbeit

Das Schindler-Werk in Ebikon, welches zur Hauptsache Komponenten für Hochleistungs­aufzügen herstellt, leidet unter den Auswirkungen der weltweiten Rezession. Das hat Folgen.

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Der Schindler-Hauptsitz in Ebikon. (Bild pd)

Der Schindler-Hauptsitz in Ebikon. (Bild pd)

Die Nachfrage für Hochleistungsaufzüge ist weltweit eingebrochen und wird vermutlich in den nächsten Jahren auf diesem tieferen Niveau verharren, wie es in einer Medienmitteilung des Unternehmens heisst. Diese Ausganglage habe zu einem deutlichen Rückgang des Produktionsvolumens im Komponentenwerk geführt. Sodann hätten Verzögerungen bei der Ausführung von einzelnen Bauprojekten eine zusätzliche Auslastungslücke zur Folge.

Kurzarbeit bis im Sommer geplant
Man sehe sich daher gezwungen, die Kapazität im Komponentenwerk durch Personalreduktion dem tieferen Nachfrage-Niveau anzupassen. Gleichzeitig soll die gegenwärtige Auslastungslücke durch Kurzarbeit überbrückt werden. Ab 1. Mai werden in Ebikon zirka 110 Mitarbeiter in der Produktion und im Supply Chain Management bis zu den Betriebsferien im Sommer Kurzarbeit leisten. Diese Massnahme betrifft rund 65% der in diesen Bereichen Beschäftigten.

Gleichzeitig ist das Konsultationsverfahren für die geplante Reduktion des Personalbestandes im Komponentenwerk von derzeit 250 um 36 Personen eröffnet worden. Geplant ist, dass sich von den betroffenen Personen 20 Mitarbeitende neu orientieren müssen. Sie werden durch eine Outplacement-Begleitung unterstützt. Drei Mitarbeitende können intern versetzt werden. Die übrigen 13 Personen werden vorzeitig pensioniert.

scd