RICHTPLAN: Die Regierung will Villenzonen nicht verbieten

Die im Richtplan vorgesehenen Möglichkeiten für Villenzonen sind «sinnvoll und zweckmässig». Dessen ist sich der Regierungsrat sicher.

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Die Gemeinde Aesch ist als möglicher Standort für eine Sonderbauzone im Gespräch. (Bild Pius Amrein/Neue LZ)

Die Gemeinde Aesch ist als möglicher Standort für eine Sonderbauzone im Gespräch. (Bild Pius Amrein/Neue LZ)

Die Regierung will nicht auf Villenzonen im kantonalen Richtplan verzichten. Die im Richtplan vorgesehenen Möglichkeiten für Villenzonen seien «sinnvoll und zweckmässig». Damit werde den Bedürfnissen und Ansprüchen eines Anteils der Bevölkerung Rechnung getragen. Dies schreibt die Regierung auf einen Vorstoss von Kantonsrat Alain Greter (Grüne, Luzern). Im Standortwettbewerb zwischen den Kantonen wolle sich Luzern im Metropolitanraum Zürich unter anderem als attraktiver Wohnkanton positionieren.

Ausserdem seien kleine, isolierte Wohnzonen mitten auf der grünen Wiese sowieso nicht zulässig. Auch Villenzonen müssen an bestehendes Siedlungsgebiet angrenzen. Im Unterschied zu Obwalden, wo der Kanton entscheidet, können in Luzern die Gemeinden über die Ausscheidung von Villenzonen befinden. Das Volk entscheidet via Ortsplanungsrevision, ob es solche Zonen möchte.

Luzia Mattmann/Neue LZ