RICKENBACH: Ein Neustart mit einer Millionenlast

Rickenbach macht 1,3 Millionen Franken Verlust. Das liegt nicht an der Wirtschaftslage – sondern vor allem am ehemaligen Gemeinderat.

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Rickenbach soll finanziell wieder aufblühen: Gemeindeammann Toni Estermann (links) und Gemeindepräsident Roland Häfeli. (Bild Remo Nägeli/Neue LZ)

Rickenbach soll finanziell wieder aufblühen: Gemeindeammann Toni Estermann (links) und Gemeindepräsident Roland Häfeli. (Bild Remo Nägeli/Neue LZ)

Budgetiert war für 2008 ein ausgeglichener Haushalt, am Jahresende klaffte ein Loch von rund 1,3 Millionen Franken in der Gemeindekasse. Grund für die miserablen Zahlen waren völlig unrealistische Annahmen des ehemaligen Gemeinderats. Dieser hinterlässt der Gemeinde einen finanziellen Scherbenhaufen. Drei der fünf verantwortlichen Personen sind bei der Gemeinderatswahl im September 2008 ersetzt worden.

«Das Budget fürs vergangene Jahr war geschönt», sagt der neue Gemeindeammann Toni Estermann. Ausgaben seien viel zu gering, Einnahmen viel zu optimistisch budgetiert worden. «Die Zahlen im Budget wurden nicht kritisch hinterfragt», sagt Estermann. Tatsächlich hat die Rechnungskommission, die von Amtes wegen die Finanzzahlen prüft, die optimistischen Annahmen nicht moniert. «Wir haben Stichproben gemacht; da war alles korrekt», sagt Kommissionspräsident Beat Dommen.

Thomas Oswald

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Luzerner Zeitung.