Rickenbach: Kanton verlangt Ergänzungen zum Windpark Stierenberg

Die designierte CVP-Nationalrätin Priska Wismer und ihr Mann Roland planen drei Windräder auf dem Stierenberg. Das erste Echo nach der kantonalen Vorprüfung ist positiv.

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Die Anlage Lutersarni der CKW in Entlebuch. (Bild: Roger Grütter, 2. November 2019)

Die Anlage Lutersarni der CKW in Entlebuch. (Bild: Roger Grütter, 2. November 2019)

(fi) Die Windparkzone auf dem Stierenberg ist einen Schritt weiter: Das Luzerner Bau-, Umwelt- und Wirtschaftsdepartement (BUWD) hat einen Vorprüfungsbericht erstellt, wie der Gemeinderat am Mittwoch mitteilt. Im Dezember 2018 hatte die Behörde das BUWD ersucht, die Vorprüfung der Teilrevision der Ortsplanungen Rickenbach und Pfeffikon betreffend der Windparkzone vorzunehmen.

Die designierte CVP-Nationalrätin Priska Wismer und ihr Mann Roland planen drei Anlagen mit einer Höhe von maximal 180 Metern. Zwei Windräder sollen im Wald zu stehen kommen, das dritte in Waldnähe.

Nachbesserungen bei Umweltverträglichkeit

Gemäss der Mitteilung des Gemeinderats begrüsst das BUWD die Lage der geplanten Windräder, da sie abseits vom Siedlungsgebiet errichtet werden sollen. Die im Entwurf vorliegende Teilrevision der Ortsplanung sei «insgesamt gut und weitgehend vollständig erarbeitet sowie grösstenteils recht- und zweckmässig». Insbesondere zu Themen der Umweltverträglichkeitsprüfung werden aber noch Nachbesserungen verlangt. Die Dienststelle Raum und Wirtschaft wird die aktualisierten Dossiers nochmals einer Kurzprüfung unterziehen.

Ursprünglich wollten die Initianten den Windpark im Herbst 2020 in Betrieb nehmen. Nach jetzigem Zeitplan dürfte dann aber erst die öffentliche Auflage erfolgen. Das Geschäft soll 2021 an einer Gemeindeversammlung traktandiert werden.