Rigi Charta: Arbeitsgruppe bedauert Kritik an Rigi Bahnen

Die Diskussionen rund um die Rigi-Charta eben nicht ab. Jetzt schaltet sich die Arbeitsgruppe ein, die die Charta erarbeitet hat.

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In einer Medienmitteilung vom Freitag bedauert Martin Gehrig, Co-Präsident der IG Rigi Kaltbad-First, im Namen der Arbeitsgruppe, die die Charta erarbeitet hat, das Verhalten von René Stettler. Der Vertreter der Petitionäre von «Nein! zu Rigi-Disney-World» ist trotz Mitwirkung in der Arbeitsgruppe und mittels Unterschrift erklärter Zustimmung zur Charta mit dem Prozess nicht mehr einverstanden und übt Kritik in der Öffentlichkeit.

Laut der Medienmitteilung hat die Rigi-Petition, welche Stettler vor mehr als einem Jahr gestartet hat, wichtige Fragen aufgeworfen und den Weg geöffnet, am runden Tisch über die Entwicklung der Rigi zu diskutieren. Die Charta sei ein erster Meilenstein in diesem Zusammenhang. Dass ausgerechnet Stettler sich nun nicht mehr am Prozess beteiligen wolle, sei schade.

Stettler hat bereits zum zweiten Mal in einem offenen Brief in der «Wochenzeitung» die Rigi Bahnen AG kritisiert (wir berichteten). Diese würden trotz ihres Bekenntnisses zur Charta weiterhin ein Wachstum anstreben «auf Teufel komm raus». ­Rigi-Bahnen-VR-Präsident Karl Bucher weist die Kritik zurück. Sie hätten immer den Dialog mit allen Beteiligten gepflegt.

Gehrig schreibt im Namen der Arbeitsgruppe: «Wir stehen geschlossen hinter dem Vorgehen wie in der Charta vereinbart und werden den Prozess wie geplant weiterführen. Alle sind zum Dialog eingeladen.» (pd/hor)