RIGI KALTBAD: Botta: «Schwer, an so schönem Ort zu bauen»

Der Tessiner Stararchitekt Mario Botta plant auf Rigi Kaltbad ein Mineralbad. Und im Interview verspricht er: «Bescheidener kann man fast nicht bauen.»

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So soll auf Rigi Kaltbad der von Mario Botta gestaltete Dorfplatz dereinst aussehen. (Visualisierung pd)

So soll auf Rigi Kaltbad der von Mario Botta gestaltete Dorfplatz dereinst aussehen. (Visualisierung pd)

Der Tessiner Stararchitekt Mario Botta baut auf Rigi Kaltbad. Bis 2011 soll ein grosses Bad mit Wellnessbereich entstehen. Es sei für ihn eine besondere Herausforderung, Rigi Kaltbad mit diesem Bau aufzuwerten, sagt er im Interview mit der Neuen Luzerner Zeitung und betont: «Es ist sehr speziell, dass man auf dieser Höhe inmitten der Berge baden kann.» Deshalb könne das neu Bad zusammen mit den dem bestehenden Angebot eine Attraktion werden.

Ob der Rigi gerät Botta regelrecht ins Schwärmen. «Die Rigi ist ein mythischer Berg», sagt er im Interview. Es sei ein befreiendes Gefühl auf der Rigi zu sein. Zu seinem Projekt sagt er: «Es ist sehr schwierig, an einem landschaftlich so schönen Ort zu bauen.» Daher betont Botta: «Es wird eine schlichte und nüchterne Architektur sein, die zu den Bergen passt. Bescheidener kann man fast nicht bauen.»

Rahel Bühler

Das ausführliche Interview lesen Sie am Montag in der Neuen Luzerner Zeitung und ihren Regionalausgaben.