RIGI KALTBAD: Botta-Wellnesstempel eröffnet im Herbst 2011

Mit einem von Mario Botta designten Komplex soll das Baden auf Rigi Kaltbad wieder den Stellenwert erhalten, den es einst hatte. Nun ist der Startschuss zum Grossprojekt gefallen.

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Das geplante Mineralbad mit Rundturm und Aussichtsterrasse auf dem Dorfplatz. (Visualisierung pd)

Das geplante Mineralbad mit Rundturm und Aussichtsterrasse auf dem Dorfplatz. (Visualisierung pd)

«Kaltbad»: Der Name enstand aufgrund einer Quelle, die bereits im 16. Jahrhundert für ihre Heilwirkung bekannt war. An diese Tradition soll nun mit dem «Mineralbad & Spa Rigi Kaltbad» angeknüpft werden. Am (heutigen) Freitag fand der Spatenstich zum Projekt statt, das mit einer Neugestaltung des Dorfplatzes verbunden ist, der nun zum «Giardino Minerale» werden soll.

Glaskristalle und Aussichtsterrasse
Das Mineralbad, das mit Holz von der Rigi geheizt wird, liegt direkt unter diesem Dorfplatz, wie es in dem am Medientermin abgegebenen Dossier heisst. Begrenzt wird wird dieser Platz auf der einen Seite durch die zukünftige Station der Vitznau-Rigi-Bahn und auf der anderen Seite durch einen Rundturm, welche sowohl den Eingang in das Bad als auch zur Seilbahnstation nach Weggis darstellt. Der neue Dorfplatz wird durch acht Glasoblichter geprägt, die zirka 3,5 Meter hoch aus dem Boden hervorschiessen und an Bergkristalle erinnern sollen. Der davorliegende Teil des Platzes ist eine fast 80 Meter lange Aussichtsterrasse, der dahinter liegende Teil ist zwar architektonisch gestaltet, kann aber auch für Anlässe genutzt werden.

Hier Modell der auf Rigi-Kaltbad geplanten Projekte. (Archivbild pd)

50 Mio. Franken Gesamtkosten
Mit den Abbruch- und Aushubarbeiten für das Projekt, das zahlreiche Rückschläge zu verkraften hatte, wird am 2. September begonnen, wie es weiter heisst. Nach einer Pause über die Winterzeit soll bis zur erneuten Winterpause 2010/11 der Rohbau abgeschlossen sein und die Eröffnung im Herbst 2011 folgen. Die Projektkosten für das Bad und Dorfplatz liegen bei rund 26 Mio. Franken, das Gesamtprojekt inklusive neuer Bahnstation und zusätzlichem Gleis, Neubau Wohnungen Bellvue und der Sanierung der Hostellerie werden voraussichtlich weitere 24 Mio. Franken betragen.

scd

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