RIGI-KALTBAD: Rega-Retter kamen für einmal per Seilbahn

Der Nebel machte einem Rega-Team auf der Rigi einen Strich durch die Rettung. Statt mit dem Heli mussten die Retter mit der Seilbahn anrücken.

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Die Rega-Crew der Basis Erstfeld wurde am Sonntagmorgen um zirka acht Uhr nach Rigi Kaltbad aufgeboten. Nebel und dichte Hangbewölkung am gemeldeten Unfallort verunmöglichten allerdings die geplante Landung mit dem Rettungshelikopter. Die Rega-Einsatzzentrale in Zürich-Kloten koordinierte darauf mit der örtlichen Seilbahnbetreiberin die bevorstehende Rettung.

Die Rega-Crew landete in Weggis bei der Talstation der Rigi-Kaltbad-Bahn und gelangte schliesslich per Luftseilbahn zur Bergstation. Von da aus wurden der Arzt und der Rettungssanitäter per Elektromobil zum eigentlichen Einsatzort gebracht. Die erkrankte Person wurde von der Rega-Crew sofort medizinisch versorgt und per Luftseilbahn runter zur Talstation gebracht.

Schliesslich wurde die Patientin zur Weiterbehandlung per Rettungshelikopter ins Spital geflogen.

red