RIGI KALTBAD: Rigi-Stationsgebäude verzögert sich

Die Rigi- Bahnen haben das geplante Stationsgebäude redimensioniert. Dennoch halten Anwohner an ihren Einsprachen fest.

Susanne Balli
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So soll das rund drei Millionen Franken teure Stations- gebäude auf Rigi Kaltbad aussehen. (Bild: PD)

So soll das rund drei Millionen Franken teure Stations- gebäude auf Rigi Kaltbad aussehen. (Bild: PD)

Die Eröffnung des geplanten Stationsgebäudes auf Rigi Kaltbad verzögert sich um ein Jahr. Ursprünglich sollte es Ende 2013 oder im Sommer 2014 eröffnet werden. Daraus wird nichts. Das rund 3 Millionen Franken teure Bauvorhaben der Rigi-Bahnen stösst auf zähen Widerstand bei Anwohnern. Wie Rigi-Bahnen-Direktor Peter Pfenniger auf Anfrage sagt, liegt noch keine Baubewilligung vor. «Es konnten nicht alle Einsprachen bereinigt werden, eine Sammeleinsprache ist noch hängig», sagt er.

Verkürztes Gebäude

Gegen das Bauprojekt sind zehn Sammel- oder Einzeleinsprachen eingegangen. Einige seien dank eines Kompromisses zurückgezogen worden. «Wir haben das ganze Gebäude einen halben Meter verkürzt und einen halben Meter talwärts in Richtung Bellevue verschoben», erklärt Pfenniger. Der Hauptbaukörper ist nun 27 Meter lang und 18 Meter breit. Pfenniger sagt: «Falls die Baubewilligung nächstens erteilt wird und die Einsprecher keine Beschwerde beim Verwaltungsgericht machen, könnte der Bau im Mai 2014 begonnen werden.» Das Stationsgebäude könnte im besten Fall Ende 2014 oder auf den Sommer 2015 eröffnet werden.

Die Einsprecher sind mit dem Kompromiss allerdings nicht zufrieden, der Kompromiss sei «lächerlich» und die Dimensionen des Bahnhofs nach wie vor viel zu gross. Eine Einsprecherinnen kündigte gegenüber unserer Zeitung eine Beschwerde an, falls die Baubewilligung erteilt werde.