RIOM-PARSONZ: Neun Verletzte nach Lager-Unfall

Am Mittwochmittag hat sich im Lager der Jungwacht Ebikon oberhalb von Savognin ein Unfall ereignet. Der Zwischenboden eines selbstgebauten Holzturms stürzte ein. Sieben Jugendliche und zwei Leiter wurden verletzt.

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Im bündnerischen Riom-Parsonz gab es einen Unfall im Lager der Jungwacht Ebikon. (Bild: search.ch)

Im bündnerischen Riom-Parsonz gab es einen Unfall im Lager der Jungwacht Ebikon. (Bild: search.ch)

Im bündnerischen Riom-Parsonz gab es einen Unfall im Lager der Jungwacht Ebikon. (Bild: search.ch)

Im bündnerischen Riom-Parsonz gab es einen Unfall im Lager der Jungwacht Ebikon. (Bild: search.ch)

Der Zwischenboden aus Holz war auf einer Höhe von rund dreieinhalb Metern in den Turm eingebaut. Zum Zeitpunkt des Unfalls hielten sich sieben Jugendliche und zwei Leiter auf diesem Zwischenboden auf. Nach bisherigen Erkenntnissen brach einer der tragenden Holzbalken des Bodens. Die neun Personen stürzten zusammen mit den Holzbrettern in die Tiefe.

Rega brachte zwei Jugendliche ins Spital

Zwei 15-jährige Jugendliche wurden leicht bis mittelschwer verletzt und mussten mit zwei Helikoptern der Rega ins Kantonsspital Graubünden nach Chur geflogen werden. Ein Jugendlicher und ein Leiter wurden leicht verletzt und mit der Ambulanz ins Spital nach Savognin gebracht. Der zweite Leiter und vier Jugendliche erlitten leichte Schürfungen. Bis auf eine Person konnten inzwischen alle das Spital wieder verlassen. Der 15-jährige erlitt eine Quetschung und eine Gehirnerschütterung und kann das Spital voraussichtlich am Donnerstag verlassen.

Ob das Lager weitergeht ist unklar

Die 21 Kinder und Jugendlichen im Alter zwischen 9 und 18 Jahren befinden sich zusammen mit 18 Leitern in einem zweiwöchigen Zeltlager. Die nicht verunfallten Lagerteilnehmer wurden unmittelbar nach dem Unfall vom Unglücksort weggebracht und von ihren Leitern betreut. Die Eltern der verunfallten Personen sind informiert.

Ob das Lager weitergeführt wird, ist derzeit noch offen. Zur Klärung der genauen Unfallursache hat die Staatsanwaltschaft Graubünden eine Untersuchung eingeleitet.

pd/shä

Hier stürzte eine Plattform rund vier Meter in die Tiefe. (Bild: Kantonspolizei Graubünden)

Hier stürzte eine Plattform rund vier Meter in die Tiefe. (Bild: Kantonspolizei Graubünden)