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Robert Küng: «Wir bleiben gefordert»

KMU-Barometer Was wäre die Präsentation von Umfrageergebnissen ohne deren Deutung? Gleich mehrere Exponenten aus Politik und Wirtschaft tauschten sich gestern Abend im Forum der Messe Luzern vor rund 350 Gästen über die Chancen und Sorgen für das Gewerbe im Kanton Luzern im nächsten Jahr aus. Geladen hat der Gewerbeverband, der zusammen mit dem Marktforschungsinstitut Demoscope den KMU-Barometer erarbeitet hat (siehe Haupttext).

Der Luzerner Bau-, Umwelt- und Wirtschaftsdirektor Robert Küng (FDP) nahm Stellung zur verkehrstechnischen Erreichbarkeit, die sich gemäss den KMU vor allem in den Regionen Hochdorf und Luzern verschlechtert: «Punkto Erreichbarkeit und Verkehrslage sind wir im Schweizer Schnitt. Sorge macht mir die Autobahn A14.» Die Autobahn habe viel Verkehr von der Kantonsstrasse genommen. Jetzt gelange sie an die Kapazitätsgrenzen. «Umso wichtiger ist die neue Stadtautobahn Bypass.» Zum zusätzlichen Verkehr, den die Mall of Switzerland in Ebikon auslösen wird, sagte Küng, dass Massnahmen ergriffen wurden und werden – etwa die Verlängerung der Buslinien. «Wir bleiben aber gefordert.»

Kostenumfeld wird schwieriger

In der Umfrage hatten die KMU zu Protokoll gegeben, dass sie für 2018 mit höheren Kosten rechnen – zum Beispiel bei der Energie. Regierungsrat Küng führte dafür mehrere Gründe an; so die nationale Energiestrategie, aber auch Massnahmen auf kantonaler und kommunaler Ebene. Dennoch achte man beim kantonalen Energiegesetz auf eine möglichst massvolle Umsetzung, was die Unternehmen betreffe.

Daniel Salzmann, CEO der Luzerner Kantonalbank, gab eine Prognose über die Geschäftsergebnisse des Gewerbes im Kanton ab. «Sie werden 2018 im Schnitt besser sein als dieses Jahr.» Ausreisser in einzelnen Branchen seien aber nicht auszuschliessen. Gerade exportorientierte Firmen seien auch nächstes Jahr einem hohen Margendruck ausgesetzt. (avd)

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