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Knappes Nein: Römerswiler wollen keine Deponie-Erweiterung

Die Stimmbürger haben die Erweiterung der Inertstoffdeponie Huwil knapp abgelehnt. Angenommen wurde hingegen die Rechnung.
Das Ortsschild von Römerswil (Bild: Roger Grütter, 17. Dezember 2014)

Das Ortsschild von Römerswil (Bild: Roger Grütter, 17. Dezember 2014)

Die Ziegelei Hochdorf Deponie AG darf das Areal nicht weiter ausbauen. Die dafür notwendige Teiländerung des Zonenplans und des Bau- und Zonenreglements wurde am Sonntag mit 249 Nein- gegenüber 241-Ja-Stimmen ganz knapp abgelehnt.

Die Erweiterung der Deponie hätte eine Fläche von rund 3,9 Hektaren umfasst. Die Deponie hätte noch mindestens bis ins Jahr 2039 betrieben werden sollen.

Deutliches Ja zur Rechnung

Die Rechnung 2017 von Römerswil hingegen wurde an der Urne klar gutgeheissen. Dies mit 461 Ja- zu 30 Nein-Stimmen. Die Rechnung schliesst mit einem Plus von rund 392'000 Franken. Das bei einem Gesamtaufwand von 8,4 Millionen Franken. Budgetiert war eine knapp ausgeglichene Rechnung.

Zum positiven Ergebnis haben mehrere Faktoren beigetragen: Zum einen wurde im Bereich Soziale Wohlfahrt weniger Geld beansprucht. Zum anderen gab es höhere Steuernachträge aus früheren Jahren und mehr Handänderungssteuern. Im Bereich Gesundheit sind die Beträge an die Pflegeheime geringer ausgefallen als erwartet; tiefer waren auch die Kosten bei der ambulanten Krankenpflege. Zudem haben die Bereiche Allgemeine Verwaltung, Bildung, Verkehr, Umwelt und Raumordnung weniger Mittel beansprucht.

Die Stimmbeteiligung lag bei 39,6 Prozent.

(red)

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