RÖMISCH-KATHOLISCHE KIRCHE: Kirche – So viele Austritte wie noch nie

Die Entscheide des Vatikans verärgern auch in der Stadt Luzern die Katholiken. Der Mitgliederschwund soll nun be­kämpft werden, mit Information – und Hoffnung.

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Hofkirche in Luzern. (Bild Pius Amrein/Neue LZ)

Hofkirche in Luzern. (Bild Pius Amrein/Neue LZ)

Die römisch-katholische Kirche bangt um ihre Gläubigen. Seit Januar 2009 verzeichnet man in der Stadt Luzern 120 Austritte. In der Regel verlassen 250 bis 300 Gläubige pro Jahr die Kirche.

«Ein solches Ausmass gab es bei uns noch nie», sagt Florian Flohr, Kommunikations­beauftragter der Römisch-katholischen Kirche der Stadt Luzern. Zwar habe es in der Vergangenheit bereits verschiedene Anlässe gegeben, die zu Austrittshäufungen geführt hätten. Doch dabei seien die aktuellen Zahlen nie erreicht worden.

«Austreten ist die falsche Reaktion», sagt Flohr. Damit schwäche man die Basis und nicht die Verantwortlichen. «Die Kirchensteuern werden nicht nach Rom geschickt, sondern vor Ort, in der Region eingesetzt.»

«Es ist schwierig, auf die Austritte unmittelbar zu reagieren», sagt Flohr. Man werde jedoch versuchen, durch Öffentlichkeitsarbeit stärker aufzuzeigen, welche vielfältigen Projekte durch eine Mitgliedschaft in der Kirche unterstützt werden.

Sasa Rasic

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Luzerner Zeitung.