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RÖSSLIMATT: Neue Überbauung hinter dem Bahnhof Luzern

Die Stadt Luzern will weiter wachsen. Beim Bahnhof ist ein neues Wohn- und Geschäftsquartier geplant.
Das Areal Rösslimatt hinter dem Citybay-Komplex soll überbaut werden, links der Bahnhof Luzern, rechts unten die Langensandbrücke. (Bild: zvg)

Das Areal Rösslimatt hinter dem Citybay-Komplex soll überbaut werden, links der Bahnhof Luzern, rechts unten die Langensandbrücke. (Bild: zvg)

Die Überbauung Rösslimatt in Luzern könnte so oder ähnlich aussehen. (Bild: PD)

Die Überbauung Rösslimatt in Luzern könnte so oder ähnlich aussehen. (Bild: PD)

Auf dem Areal Rösslimatt, rund 400 Meter östlich des Bahnhofs Luzern, soll an zentraler Lage direkt neben den Gleisen ein neues Wirtschaftszentrum entstehen. Vertreter der Grundstückbesitzerin SBB und der Stadt Luzern haben am Freitag über das Projekt informiert.

«Der Bedarf an Dienstleistungs- und Wohnflächen in der Stadt Luzern ist gross – insbesondere an gut erschlossener Lage», sagte der Luzerner Stadtpräsident Stefan Roth vor den Medien. Deshalb soll am jetzigen Standort des Güterschuppens dereinst ein hochwertiger Bürokomplex mit bis zu 20‘000 Quadratmeter vermietbarer Dienstleistungsfläche Platz finden.

Geplant ist in einer ersten Etappe eine Geschäftszone für Dienstleistungsbetriebe. In weiteren Etappen soll Platz für Wohnungen, Hotels, Kommerz, Restaurants und Kultur realisiert werden. Raum soll auch für grosse, finanzstarke Firmen geschaffen werden.

SBB und Stadt rechnen damit, dass die Bagger hinter der Citybay-Überbauung Mitte 2016 auffahren. Die Übergabe an die Mieter findet zwei Jahre später statt. Die weiteren Baufelder werden in Etappen realisiert. Insgesamt rechnen SBB und Stadt Luzern mit einer Entwicklungszeit des Areals von 20 Jahren.

Im Juni haben die Luzerner einer Revision der Bau- und Zonenordnung (BZO) zugestimmt. Dadurch kann das Gebiet eingezont und bebaut werden. «Das Areal Rösslimatt gehört für die SBB zu den wichtigsten städtischen Entwicklungsgebieten der nächsten Jahre», sagte Jürg Stöckli, Leiter von SBB Immobilien.

Das Wohn-Gebäude an der Güterstrasse 7 soll saniert und erhalten bleiben. Es ist Bestandteil der städtebaulichen Entwicklung. Weil die SBB die übrigen Flächen noch als Abstellgleise braucht, sollen diese erst später eingezont werden. Von den Bauarbeiten nicht betroffen ist das Konzerthaus Schüür.

Das Konzept beim Areal Rösslimatt überzeugt laut Mitteilung durch eine «solide Grundordnung, die attraktive Bebauungsmöglichkeiten und hochwertige Freiräume schafft». Das Quartier erhalte dadurch eine eigene Identität und füge sich gekonnt in die bestehende Stadtstruktur ein.

Hinweis:
Die Konzepte werden am 28. und 30. Oktober von 16 bis 18 Uhr im Güterschuppen an der Güterstrasse 6 in Luzern ausgestellt.

pd/rem

So sieht das Areal Rösslimatt heute aus:

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