ROGGLISWIL: Elefantenzunft mit neuem Zunftmeister

Im zwei Jahres Rhythmus wählt die Elefantenzunft einen neuen Zunftmeister. Unter Freude aller Anwesenden wurde an der Generalversammlung Daniel Luternauer in sein neues Amt gewählt.

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Daniel Luternauer (2.v.r.) mit seiner Familie (von links): Tochter Nicole, Ehefrau Agnes und Sohn Mathias. (Bild pd)

Daniel Luternauer (2.v.r.) mit seiner Familie (von links): Tochter Nicole, Ehefrau Agnes und Sohn Mathias. (Bild pd)

Am Abend des 11.11. ist es in Roggliswil jeweils wieder soweit: Der Vorstand und das Komitee der Elefantenzunft macht sich in Begleitung der einheimischen Guuggenmusig Honigchuzen auf den Weg, einen neuen Zunftmeister abzuholen, heisst es in einer Mitteilung der Zunft.

Spekulationen und eine Überraschung
Die Tradition wolle es, dass auf diesem «Gang» die Spekulationen, welches Haus das diesjährige Ziel sein wird, auf Hochtouren laufen. Als der Weg aber nicht auf einen Vorplatz, sondern in den nahen Wald führte, war für Verwirrung gesorgt, heisst es weiter.

Die Roggliswiler waren sich im Vorfeld ziemlich einig, wer dieses Jahr das Amt übernehmen würde. Daniel Luternauer liess sich aber die Freude nicht nehmen, für eine Überraschung zu sorgen – und die ist ihm gelungen. Bei guter Stimmung offerierte er laut Mitteilung seinen zukünftigen «Untertanen» ein Glas Wein und es konnte auf den neuen Zunftmeister angestossen werden.

Anschliessend fand im Restaurant Pinte die offizielle GV statt. Nach einem Essen der eigentliche Höhepunkt des Abends: Die Übergabe der Ornaten und die Inthronisation des neuen Zunftmeisters, Daniel Luternauer. 

Die Fasnacht ist ein beständiges Thema
In Daniel Luternauers Adern pulisert schon lange fasnächtliches Blut. Als langjähriges Mitglied der GM Honigchuzen «während seiner Flegeljahre» – wie es in der Mitteilung heisst – und Elefantenzunftmitglied ist er der Fasnacht stark verbunden. Als Geschäftsinhaber einer Festzeltvermietung ist er in der ganzen Region bekannt und an allen möglichen Veranstaltungen anzutreffen.

Auch seine Familie ist in der Fasnacht gut verankert. Sein Sohn Mathias ist als jüngstes Mitglied der Honigchuzen bereits in Vaters Fussstapfen getreten und seine Frau Agnes ist jedes Jahr für träfe Schnitzelbänke besorgt.

ana