ROGGLISWIL/GROSSDIETWIL: Erneuter Unfall mit Gülle tötet Tausende Fische

Aus einem Bauernhof in Grossdietwil floss Gülle in den Steinbach und tötete viele Fische. Der Fischereiverband fordert Konsequenzen.

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Eine durch Gülle getötete Forelle. Themenbild. (Bild Peter Fischli/Neue LZ)

Eine durch Gülle getötete Forelle. Themenbild. (Bild Peter Fischli/Neue LZ)

Der Fischereiverband des Kantons Luzern ist entsetzt: Innert vier Tagen kam es im Kantonsgebiet zu zwei Gülleunfällen. Beide Male wurden Tausende von Fische getötet.

Am Freitagabend ist aus einer undichten Güllengrube eines Bauern auf Grossdietwiler Boden unbeachtet Gülle in den Steinbach geflossen. «Auf einer Länge von gut 2 Kilometern ist der ganze Fischbestand zerstört worden», erklärt Franz Häfliger, Präsident Fischereiverband des Kantons Luzern. Dies, nachdem am Dienstag auf einer Länge von 3 bis 4 Kilometern in der Wyna bei Beromünster Tausende von Fische durch einen Gülleunfall erstickt waren.

Der Frust bei der betroffenen Fischpachtvereinigung Steinbach ist gross. «Die Aufbauarbeit der letzten drei Jahre ist mit dem Gülleunfall vom Freitag zerstört», ärgert sich Ulrich Steiner, Präsident der Fischpachtvereinigung Steinbach.

Ernst Meier

Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der «Zentralschweiz am Sonntag» vom 31. Mai.