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ROGGWIL / SURSEE: Gönnervereinigung Pro Integral erneut in Geldnot

Die Gönnervereinigung Pro Integral rund um das geplante Pflegezentrum für Hirnverletzte in Roggwil ist erneut in finanziellen Schwierigkeiten. Gegen die Organisation mit Sitz in Sursee wurde erneut der Konkurs eröffnet.
. (Symbolbild Neue LZ)

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Die Gönnervereinigung schuldet einer Bank 190'000 Franken inklusive Zinsen von rund 70'000 Franken, wie es in der Mitteilung heisst. In den vergangenen Tagen sei es den Verantwortlichen nicht möglich gewesen, die Gläubigerin von einer Sistierung des Verfahrens zu überzeugen.

Schon im Februar hatte die Gönnervereinigung ein Konkursverfahren erst in letzter Minute abwenden können. Sie kämpft laut eigenen Angaben neben Liquiditätsproblemen mit einem starken Spenden- und Gönnerrückgang. Die Vereinigung unterstützt Menschen mit einer Hirnverletzung und deren Angehörige mit Beratungen und Begleitungen.

Die finanziellen Schwierigkeiten basieren laut Gönnervereinigung auf hohen Unterstützungsbeiträgen an die Schweizer Stiftung Pro integral. Diese plant in Roggwil seit 2008 ein Pflegezentrum für Hirnverletzte - analog dem Paraplegikerzentrum in Nottwil. Wegen Verzögerungen beim Projekt seien die Investitionen bisher nicht an die Gönnervereinigung zurückgeflossen, heisst es in der Mitteilung.

Ursprünglich rechneten die Initianten des Zentrums damit, das Zentrum für 70 Hirnverletzte 2010 eröffnen zu können. 2013 wurde eine Bewilligung für den Bau erteilt. Gebaut wurde bislang aber noch nicht. (sda)

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