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Interview

Roland Fischer: «Meine Kandidatur ist kein Angriff auf Marcel Schwerzmann»

Die vor zehn Jahren gegründete Grünliberale Partei (GLP) des Kantons Luzern nimmt erstmals in ihrer Geschichte an Regierungsratswahlen teil. Kandidat ist ihr Präsident Roland Fischer aus Udligenswil. Er kann sich vorstellen, neben den Finanzen auch jedes andere Departement zu führen.
Lukas Nussbaumer
Roland Fischer, Präsident der Grünliberalen Partei des Kantons Luzern, will in den Regierungsrat. Auf dem Bild zu sehen ist der 53-jährige Udligenswiler vor dem Luzerner Theater. (Bild: Pius Amrein (Luzern, 31. März 2016))

Roland Fischer, Präsident der Grünliberalen Partei des Kantons Luzern, will in den Regierungsrat. Auf dem Bild zu sehen ist der 53-jährige Udligenswiler vor dem Luzerner Theater. (Bild: Pius Amrein (Luzern, 31. März 2016))

Der Parteivorstand der GLP des Kantons Luzern empfiehlt den Mitgliedern ihren Präsidenten Roland Fischer als Regierungsratskandidaten. Die Nomination findet am 22. Oktober statt. Der 53-jährige Udligenswiler Ökonom ist zusammen mit der Luzerner Stadträtin Manuela Jost das Aushängeschild der Partei. Fischer, der zwischen 2011 und 2015 im Nationalrat politisierte, steht der GLP des Kantons Luzern seit zwei Jahren vor und arbeitet als Dozent und Projektleiter an der Hochschule Luzern.

Roland Fischer, Sie werden von Ihrer Partei als «erfahrener Finanzpolitiker» angepriesen. Sie zielen also auf den Sitz von Finanzdirektor Marcel Schwerzmann?

Nein, meine Kandidatur ist kein Angriff auf Marcel Schwerzmann. Für die finanzpolitische Blockade im Kanton Luzern ist die Gesamtregierung verantwortlich.

Mit Ihrer beruflichen Erfahrung als einer der Väter des nationalen Finanzausgleichs würde das Finanzdepartement aber zu Ihnen passen.

Das stimmt. Doch ich habe auch Kenntnisse in anderen staatlichen Aufgabenbereichen und kann mir deshalb auch jedes andere Departement vorstellen.

Die Chancen auf die erstmalige Wahl eines GLP-Regierungsrats sind jedoch klein. Bereiten Sie mit Ihrer jetzigen Kandidatur einen erneuten Anlauf auf einen Sitz im Nationalrat vor?

Das ist im Moment überhaupt kein Thema. Es ist völlig offen, ob ich im Herbst 2019 für den Nationalrat antreten werde.

Fakt ist: Ihre Chancen, Luzerner Regierungsrat zu werden, sind klein.

Zwar bin ich als Vertreter einer Kleinpartei ein Aussenseiter. Doch es gibt angesichts der politischen Stimmung gute Chancen. Ich bin überzeugt, dass ein grosser Teil der Luzerner Bevölkerung einen Wechsel in der Regierung will.

Helfen könnte Ihnen die Kandidatur als Regierungsrat, wenn Sie gleichzeitig einen Sitz im Kantonsrat anstreben.

Für eine solche Aussage ist es noch zu früh. Aber ja: Ich ziehe eine Kantonsratskandidatur in Erwägung.

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