Roma-Diebin: Horw muss zahlen

Die Luzerner Regierung sieht im Fall der verunfallten Roma-Diebin die Gemeinde Horw in der Pflicht. Diese lässt sich rechtlich beraten.

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Über diese Felswand in der Gemeinde Horw stürzte das Mädchen im Herbst. (Bild: Remo Nägeli/Neue LZ)

Über diese Felswand in der Gemeinde Horw stürzte das Mädchen im Herbst. (Bild: Remo Nägeli/Neue LZ)

Das 14-jährige Roma-Mädchen befindet sich noch immer im Schweizerischen Paraplegiker-Zentrum (SPZ) in Behandlung. Es war Mitte September während einer Diebestour in Kastanienbaum (Horw) über eine Felswand in den See gestürzt und ist seither querschnittgelähmt.

Um die Begleichung der Behandlungskosten, inzwischen wohl mindestens 130'000 Franken, könnte schon bald ein juristischer Streit zwischen Horw und dem SPZ entstehen. Der Regierungsrat bestätigt in seiner am Montag publizierten Antwort auf eine Anfrage des Horwer Gemeinde- und Kantonsrats Gianmarco Helfenstein (CVP) die Zuständigkeit Horws, auf dessen Gebiet sich der Unfall ereignete.

Florian Weingartner

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Luzerner Zeitung.