Rontal-Zubringer entlastet Gemeinden

Ein halbes Jahr nach der Inbetriebnahme des A14-Anschlusses Buchrain und des Autobahnzubringers Rontal zieht der Luzerner Kantonsingenieur Rolf Bättig eine positive Zwischenbilanz: «Unsere Erwartungen zu den Verkehrsverlagerungen wurden weitgehend erfüllt.»

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Blick zur Zufahrt zum neuen Zubringer in Dierikon. (Bild: Archiv Neue LZ)

Blick zur Zufahrt zum neuen Zubringer in Dierikon. (Bild: Archiv Neue LZ)

Auf der A14 kam es laut Communiqué vom Dienstag zu einer leichten Verkehrszunahme. Dagegen nahmen die Frequenzen auf dem untergeordneten Strassennetz der Rontalgemeinden deutlich ab. Konkret wurden in Buchrain und Root 35 Prozent weniger Fahrzeuge gezählt, in Ebikon waren es 12, in Dierikon 11 und in Perlen 6 Prozent weniger.

Der Autobahnanschluss Buchrain wurde zwischen September und Dezember pro Tag durchschnittlich von 20'176 Fahrzeugen benutzt; rund 60 Prozent davon fuhren Richtung Luzern, 40 Prozent Richtung Zug/Zürich. Auf der A14 bei Rathausen hat der Verkehr im Vergleich zum Vorjahr um rund 13 Prozent zugenommen.

Drei Viertel der Fahrzeuge, die den Anschluss Buchrain benutzten, stammen aus dem Rontal. Der Tunnel Buchrain des Zubringers wurde im Durchschnitt täglich von 14'700 Fahrzeugen benutzt.

Laut Kantonsingenieur Rolf Bättig war der Gesamtverkehr im Rontal im vergangenen Jahr etwas geringer als in den Planungsgrundlagen vorgesehen. Das hänge damit zusammen, dass die Baulandreservern im Rontal nicht im erwarteten Tempo überbaut wurden. Deshalb liege auch die Verlagerungswirkung des neuen Anschlusses etwas unter den Prognosen.

sda