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ROOT: «Gfürchiges» zog durch Root

Es lohnte sich, genau hinzusehen: Viele Sujets am Umzug lebten durch ihre Details. Und die waren manchmal ganz schön gruselig.
Yvonne Imbach
Gruselige Sujets am Fasnachtsumzug in Horw. (Bild: Vinzenz Bissig)

Gruselige Sujets am Fasnachtsumzug in Horw. (Bild: Vinzenz Bissig)

Pünktlich zum Umzugsbeginn gab sich am Samstag in Root auch die Sonne die Ehre und machte aus dem farbenfrohen Spektakel einen frühlingswarmen Anlass, bei dem so manche dicke Fasnachtsjacke aufgeknöpft wurde. Bereits die erste von insgesamt sieben Guuggenmusigen – die Tröpfeler – führten den Umzug mit schaurig-schönen Tönen an und versprachen mit ihrem Motto: «Beschötze wärded d’Tröpfeler hauptsächlech Root, denn das esch üse Heimatort!» Und die Zuschauer mussten in den nächsten eineinhalb Stunden wahrlich vor so manchem «gfürchigem» Wesen beschützt werden. Die Waldtiere der 3./4. Klassen Root waren da noch vergleichsweise harmlos. Die Gruppe Congressus Ebrius beispielsweise zeigte ihre Crew, deren U-Boot einer Nuklearkatastrophe zum Opfer fiel und nun in Root Wiederauferstehung feierte. Die bis ins Detail grauslich hergerichteten Grenden korrespondierten mit dem schleppenden Gang der Truppe: Ein Augenschmaus, der trotz entstellter Fratzen zum Hingucken zwang. Da wuchs sogar Moos aus den Wasserleichen heraus.

Bild: Vinzenz Bissig / Neue LZ
Bild: Vinzenz Bissig / Neue LZ
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Bild: Vinzenz Bissig / Neue LZ
Bild: Vinzenz Bissig / Neue LZ
Bild: Vinzenz Bissig / Neue LZ
Bild: Vinzenz Bissig / Neue LZ
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Bild: Vinzenz Bissig / Neue LZ
Bild: Vinzenz Bissig / Neue LZ
13 Bilder

Umzug in Root

Diabolisches Grinsen

Dann waren die Untiere aus «Herr der Ringe» gleich zweimal vertreten. Der mächtige Drache der Gruppe Conversio (ehemalige Curriculum Vitae), schnaubte rauchend durch Root. Und auch die Säulischränzer Eibu präsentierten sich als «dreckige Lieder singende Orks». Selbst die Narren der Cambrias aus Ebikon schienen nur auf den ersten Blick freundlich: Wer sie bei ihren mystischen Tänzen zu Mittelaltermusik genau beobachtete, sah den leicht diabolischen Zug in ihrem Grinsen.

Bei «Sträggele» fliesst Hexenblut

Natürlich durften auch Märchenwesen nicht fehlen: Die Wagenschlepper Honeri kamen mit Schneewittchen, einer Hexe und den Zwergen nach Root. Und noch viel mehr Hexen gabs bei den Eibeler Sträggele zu sehen, die anlässlich ihres Jubiläums versprachen: «Of witeri 40 Jahr, das chond au guet, denn i üs fliesst emmerno s’Häxebluet!» Auf 40 Jahre blickt auch der Fröschenkorps Root zurück und fragt sich in Gesellschaft frecher grüner Frösche: «40 Jahre sind da zum Jubilieren. Bloss wie soll er das finanzieren?» Die Frage nach der Finanzierung stellten sich Pegasus Bueri bei ihrem Sujet sicher nicht, schickten sie doch den smarten Unternehmer Sawiris glatt auf den Mars: «Jetzt hed ers erlickt ond sini Ingenieure bereits uf de Mars ue gscheckt.»

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