ROOT: Perlen verliert die geplante Wohnzone

In Perlen wird künftig nicht mehr gewohnt, sondern nur noch gearbeitet. So will es der neue Zonenplan. Grund ist der Lärm.

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Sibylle Lang bei einem Pferdestall in Perlen. Im Hintergrund: die Häuser an der Farnrainstrasse. (Bild Philipp Schmidli/Neue LZ)

Sibylle Lang bei einem Pferdestall in Perlen. Im Hintergrund: die Häuser an der Farnrainstrasse. (Bild Philipp Schmidli/Neue LZ)

In Perlen rauchen die Kamine der Papierfabrik. Demnächst sollen auch die Lastwagen von Aldi Suisse durchs Dorf rollen. Perlen ist heute schon ein Arbeitsdorf und soll es noch vermehrt werden. Die Gemeinde Root passt deshalb die Ortsplanung für jenen Teil Perlens an, der zu Root gehört.

Die heutige Wohnzone Farnrain aus den Plänen heraus. «Wegen der Lärmbelastung ist es nicht möglich, Wohnen und Arbeiten so nahe beieinander zu haben», sagt der Rooter Gemeindeammann James Sattler. Die Wohnbereiche werden deshalb in Perlen aufgegeben, dafür stehen im Dorf Root selbst Wohnparzellen zur Verfügung. «Der Regierungsrat wollte, dass wir in Root etappiert bauen. Deshalb ist ein Teil des möglichen Landes für Wohnbauten noch nicht eingezont», so Sattler. Die Planung ist so ausgerichtet, dass Root auf etwa 4800 Einwohner wachsen könnte, aktuell leben rund 4200 Personen in der Gemeinde.

In Perlen sind hingegen zwei Projekte geplant, die zusätzliche Arbeitsplätze bieten könnten. Die Papierfabrik plant den Bau einer neuen Papiermaschine, und das Verteilzentrum von Aldi Suisse steht kurz vor dem Erhalt der Baubewilligung.

Christian Bertschi

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der neuen Luzerner Zeitung.