Roter Strich – Stadt Luzern erstattet Anzeige

Der ominöse rote Strich, der in der Nacht auf Samstag auf das Trottoir vom Kurpavillon bis zum KKL geschmiert worden ist, hat ein juristisches Nachspiel: Die Stadt Luzern hat Anzeige gegen unbekannt erstattet.

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Nur schwer zu entfernen: Die rote Linie auf dem Trottoir. (Bild: Corinne Glanzmann/Neue LZ)

Nur schwer zu entfernen: Die rote Linie auf dem Trottoir. (Bild: Corinne Glanzmann/Neue LZ)

Falls die Täter erwischt werden, müssen sie wegen Sachbeschädigung mit einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren oder einer Geldstrafe rechnen. Dies erklärt Urs Wigger, Mediensprecher der Luzerner Polizei. Ausserdem werden ihnen laut Strasseninspektorat die Reinigungskosten von mindestens 4000 Franken in Rechnung gestellt.
Die Farbe erweist sich derweil als hartnäckig. Nachdem das Reinigen mit Hochdruckwasser gescheitert war, versuchte das Strasseninspektorat gestern die Farbe vom Trottoirbelag zu fräsen. «Es handelt sich um professionelle Markierungsfarbe. Da die Seebrücke einen speziellen Gussasphaltbelag hat, bekommen wir die Farbe dort mit unseren Maschinen nicht weg», sagt Donatus Dörig vom Strasseninspektorat.
Aleksandra Mladenovic

Den ausführlichen Artikel lesen sie am Dienstag in der Neuen Luzerner Zeitung.