Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

ROTHENBURG: 10 Millionen für Kanalisation

Die Gemeinde Rothenburg saniert ihre Entwässerungsleitungen. Dank Robotern bleiben Bewohner und Verkehr ungestört.
Olivia Steiner
Arbeiter in der Kanalisation sind bei den Sanierungen in Rothenburg offenbar selten; stattdessen gehen dort Roboter durch die Rohre. (Bild: Archiv / Neue LZ)

Arbeiter in der Kanalisation sind bei den Sanierungen in Rothenburg offenbar selten; stattdessen gehen dort Roboter durch die Rohre. (Bild: Archiv / Neue LZ)

«Wenn das Projekt abgeschlossen ist, haben wir für die nächsten Jahrzehnte Ruhe», sagt Valentin Kreienbühl, Ressortleiter öffentliche Infrastruktur der Gemeinde Rothenburg. Kreienbühl spricht von der Sanierung des öffentlichen Kanalisationsnetzes, welche die Gemeinde zurzeit im Rahmen des so genannten Generellen Entwässerungsprojekts durchführt. Über eine Zeitspanne von rund zehn Jahren werden alle öffentlichen Entwässerungsleitungen in der Gemeinde Rothenburg saniert. Dazu gehören rund 42 Kilometer Schmutz-, Misch- und Meteorwasserleitungen. Diese führen Wasser, das beispielsweise zum Duschen oder Waschen benutzt wurde, aber auch Regenwasser.

Eine Million pro Jahr

Vor vier Jahren hat Rothenburg mit dem Sanierungsprojekt begonnen, noch fünf bis sechs weitere Etappen à je einem Jahr stehen bevor – zirka 2018 soll das Projekt abgeschlossen werden. Für jede Etappe hat die Gemeinde rund eine Million Franken in der Investitionsrechnung budgetiert. Kreienbühl: «Dabei handelt es sich nicht um Steuergelder, sondern um eine Spezialfinanzierung. Das Geld stammt aus den Gebührenzahlungen der Grundstückbesitzer, die für die Entsorgung des Abwassers eine jährliche Gebühr entrichten.»

Bei den Arbeiten legt die Gemeinde grossen Wert darauf, den Boden nicht öffnen zu müssen. «Grabarbeiten führen zu grossen Behinderungen für die Verkehrsteilnehmer, Bewohner und Geschäfte. Deshalb arbeiten wir fast vollumfänglich grabenlos», sagt Kreienbühl. Dabei kommen spezielle Roboter zum Einsatz, welche sich in den Leitungen fortbewegen und die Sanierungsarbeiten vornehmen.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.