ROTHENBURG: A2-Anschluss soll im Sommer 2012 fertig sein

Nach den widersprüchlichen Mitteilungen um Baubeginn und Vollendung des A2-Anschlusses Rothenburg schafft nun das Bundesamt für Strassen (Astra) Klarheit.

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Die geplanten Projekte im Überblick. (Grafik Loris Succo/Neue LZ)

Die geplanten Projekte im Überblick. (Grafik Loris Succo/Neue LZ)

Nachdem die Einsprachen gegen den Anschluss Rothenburg nichts ans Bundesgericht weitergezogen worden sind, steht einer Eröffnung im Laufe 2012 aus heutiger Sicht nichts im Wege, wie das Astra mitteilt. Verzögerungen könnte es höchstens geben, falls «im Zuge der verschiedenen Bauleistungsbeschaffungen im offenen Verfahren gegen die Vergabeentscheide Beschwerden eingereicht und die Rechtsmittel ausgeschöpft werden».

Gemäss dem Astra sieht der Baufahrplan nun folgendermassen aus:

  • «Ab September 2009 werden die Detailprojekte für die verschiedenen Teilprojekte – Anschluss Rothenburg, Massnahmen auf der A2, Umbau Anschluss Emmen Nord, Umbau Stations- und Rosengartenstrasse, Vorarbeiten mit Verlegung der 70-bar-Hochdruckgasleitung – überarbeitet und ergänzt. Insbesondere wird das Detailprojekt für die Verlegung der Hochdruckgasleitung EGZ forciert, so dass diese Arbeiten nach der kommenden Heizperiode beginnen und im Mai 2010 abgeschlossen werden können.
  • Die Hauptarbeiten werden Mitte Januar 2010 im offenen Verfahren ausgeschrieben und im Juni 2010 vergeben. Ab Mitte August 2010 sollten dann die Hauptarbeiten am Anschluss Rothenburg beginnen können. Diese dauern bis zirka Sommer 2012. Die Ausführung der Bauarbeiten an der Stations- und Rosengartenstrasse erfolgt voraussichtlich gleichzeitig mit den Arbeiten im Bereiche des Anschlusses Rothenburg.
  • Nach Fertigstellung des Zubringers und des neuen Anschlusses Rothenburg sowie der flankierenden Massnahmen in Rothenburg und bei der Lohrenkreuzung werden etwa 2014 die geplanten Massnahmen beim Anschluss Emmen Nord umgesetzt. Diese beinhalten den Umbau Emmen Nord in einen Halbanschluss, die Instandset-zungsarbeiten auf der Brücke, umfangreiche Werkleitungsarbeiten und das Anpassen der Lichtsignalanlage und des Verkehrsregimes.»

Der gedrängte Terminplan erfordere eine «Sonderleistung aller Beteiligten» bei der Erarbeitung der Detailprojekte, der Unterlagen zur Ausführung und beim Erstellen der umfangreichen Submissionsunterlagen, wie es weiter heisst. Alle Unterlagen müssten in der kurzen Frist durch das Astra, den Kanton Luzern, ERI / EGZ genehmigt und zur Ausführung frei gegeben werden.

scd