ROTHENBURG: Auge in Auge mit den Raubkatzen

Das Gepardengitter ist weg. In Tonis Zoo sind die Raubkatzen jetzt in einem neuen Gehege – hinter Glas.

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Besucher in Tonis Zoo bestaunen das neue Gepard-Gehege. (Bild Juliette Ueberschlag/Neue LZ)

Besucher in Tonis Zoo bestaunen das neue Gepard-Gehege. (Bild Juliette Ueberschlag/Neue LZ)

«Jöh, lueg emal, herzig, jetzt spielt er.» Die fünfjährige Melina und der elfjährige Marco Stadelmann aus Inwil kommen aus dem Staunen nicht mehr heraus.

Sie beobachten, wie die Geparde in Tonis Zoo in der neuen 400 Quadratmeter grossen Anlage herumtollen und miteinander spielen. Das Besondere daran: Die Zoobesucher sind mit den Raubtieren praktisch Auge in Auge, denn es gibt kein Gitter mehr zwischen Besuchern und Tieren, sondern lediglich eine 1,20 Meter hohe Glaswand. Dies ermöglicht sowohl Erwachsenen wie auch Kindern den freien Blick auf die Geparde. Ein Graben im Gehege sorgt für die nötige Sicherheit.

«Einzigartig in der Schweiz»
«Das ist bisher einzigartig in der Schweiz», verkündet Zoo-Inhaber Toni Röösli stolz. Ein künstlicher Berg sorgt für eine möglichst natürliche Umgebung. Auf die Idee dieser neuartigen Anlage habe ihn Pepe Lienhard, Bandleader und Mäzen vom Zoo, gebracht.

Vor zwei Jahren hatte dieser auf einer seiner Tourneen eine ähnliche Einrichtung im Ausland gesehen. Begeistert waren Eig (6) und Nevil Polesel (4) und auch etwas überrascht: «Wir sind mit unserer Grossmutter in den Zoo gekommen und wussten gar nichts vom neuen Gehege.»

Matthias Piazza

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Luzerner Zeitung.