ROTHENBURG: Baumängel an Ikea-Fassade

An der Ikea-Fassade sind Baumängel aufgetreten. Wer haftet? Das entscheidet der Richter.

Guy Studer
Drucken
Teilen
Die Ikea-Filiale in Rothenburg im November 2011. (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)

Die Ikea-Filiale in Rothenburg im November 2011. (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)

Im November 2011 wurde sie eröffnet, die Ikea-Filiale in Rothenburg. Doch nur gerade knapp 17 Monate später ist die Frontfassade bereits wieder eingerüstet. Gründe sind laut Ikea-Sprecher David Affentranger Baumängel. So sei die Fassade gegen Wind und Regen undicht.

Deshalb ist nun ein Gerichtsverfahren am Bezirksgericht Hochdorf im Gang, wie Affentranger weiter mitteilt. Dabei geht es um die Frage, wer für die Mängel an der Fassade haftet. Ikea als Bauherrin oder die ausführende Baufirma.

Von Seiten des Baumanagements war gestern keine Stellungnahme erhältlich.

Lange Vorgeschichte

Bereits der Weg bis zum Bau der Ikea Rothenburg war von Unwegsamkeiten gepflastert. Vom Plan bis zur Realisierung vergingen über zehn Jahre. Die Verzögerungen hatten zum einen mit der Kopplung des Projekts an den Autobahnanschluss Rothenburg zu tun, dessen Bau immer wieder aufs Neue hinausgeschoben wurde. Zum anderen hatten Einsprachen und Beschwerden ihren Anteil daran.

Und kurz vor der Eröffnung der Ikea wurden auch noch Vorwürfe von wegen Dumpinglöhnen auf der Baustelle laut.

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Luzerner Zeitung oder als AbonnentIn kostenlos im E-Paper.