ROTHENBURG: Das Seilziehen um den Ikea geht weiter

Dem VCS ist der Massnahmenplan des Ikea-Fahrtenmodells zu wenig griffig. Das Luzerner Verwaltungsgericht muss darum eine VCS-Beschwerde beurteilen – dies kann bis zu 10 Monaten in Anspruch nehmen.

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Zumindest als Modell gib es ihn: den Ikea in Rothenburg. (Bild Remo Inderbitzin / Neue LZ)

Zumindest als Modell gib es ihn: den Ikea in Rothenburg. (Bild Remo Inderbitzin / Neue LZ)

Die Möglichkeit zum Baubeginn trotz laufendem Beschwerdeverfahren ist für Ikea momentan keine Option. Hans Kaufmann von der Ikea Immobilien AG sagt: «In der heutigen Situation sehen wir diese Möglichkeit nicht. Das Risiko zu starten und dann festzufahren, erachten wir als nicht unbedeutend.» Der Ikea liege die VCS-Beschwerdeschrift noch nicht vor, diese müsse jedoch zunächst analysiert werden. Darum hoffe man vor allem auf einen raschen Entscheid des Verwaltungsgerichts.

So oder so: Ikea kann erst eröffnet werden, wenn der Autobahnanschluss Rothenburg gebaut ist.

VCS informiert nächste Woche
Beim VCS will man sich vorerst nicht mehr öffentlich äussern. Hugo Fessler, Präsident des VCS-Sektion Luzern, erklärt, man erarbeite derzeit ein Fakten- und Positionspapier zum Ikea-Projekt Rothenburg und werde dieses voraussichtlich nächste Woche vorstellen.

Jerôme Martinu

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Luzerner Zeitung.