ROTHENBURG: Ikea drängt den Bund zu mehr Eile

Der Termin für die Eröffnung des Autobahnanschlusses Rothenburg sorgt bei Ikea für Unmut. Trotzdem schöpft das Möbelunternehmen jetzt neue Hoffnung.

Drucken
Teilen
Hans Kaufmann, Direktor Ikea Immobilien. (Bild Photopress/Christian Brun)

Hans Kaufmann, Direktor Ikea Immobilien. (Bild Photopress/Christian Brun)

«Es ist möglich, dass in einer früheren Planungsphase einmal 12 bis 14 Monate veranschlagt waren», sagt Astra-Sprecherin Esther Widmer. Das bedeute aber nicht, dass eine Fertigstellung des Autobahnanschlusses früher möglich wäre: «Bei der langen Projektdauer von mehr als 15 Jahren sind die Ansprüche an das Projekt gestiegen.»

«Ich weiss nicht, ob dem Astra klar ist, wie wichtig eine baldige Realisierung des Projekts ist. Nur mit dem Autobahnanschluss gibt es neue Investitionen», sagt Hans Kaufmann, Direktor Ikea Immobilien. «Wegen ein oder zwei Monaten gehen wir sicher nicht auf die Barrikaden. Aber mehr als ein Jahr Verzögerung erscheint uns nicht akzeptabel.» Trotzdem gibts für Kaufmann auch Grund zur Freude: «Uns wurde von verschiedenen Seiten Hilfe angeboten: von der IG Rothenburg, der Wirtschaftsförderung Luzern und Rothenburgs Gemeindepräsident Reto Wyss.» Erste Schritte seien eingeleitet.

Silvia Weigel

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Luzerner Zeitung.