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ROTHENBURG: Kinder auf dem Vormarsch

Wanderer und Indianer waren am Kinderumzug in grosser Zahl zu sehen. Besonders gut kam ein politisches Sujet der Familie Moll an.
Luca Merlo
Sie weisen sich den Weg selbst. (Bild: Luca Merlo (Rothenburg, 28. Februar 2017))

Sie weisen sich den Weg selbst. (Bild: Luca Merlo (Rothenburg, 28. Februar 2017))

«Zwätschge, Rüebli und Chriesi, alli sölled a der Fasnacht debi si.» Unter diesem Motto fand am Güdisdienstag der Kinderumzug der Ameisi-Zunft in Rothenburg statt. 16 Einzel- und Gruppensujets sowie vier Guuggenmusigen verwandelten den «Flecken» in einen Laufsteg der besonderen Art.

Dass auch ein Kinderumzug aktuelle Themen aufnehmen kann, bewiesen mehrere Gruppen. So befürchtete zum Beispiel Papa Moll, dass der Besuch in Rothenburg für ihn und seine Familie «glii z tüür» werden könnte, da im Dorf über neue Parkgebühren diskutiert wird. Passend dazu hatte er eine Parkuhr dabei. Die Jury zeichnete das Sujet an der anschliessenden Prämierung mit dem ersten Preis aus.

Kommentiert wurde auch das internationale Politikgeschehen: Ein fünfköpfiger Apachenstamm erinnerte mit dem Slogan «Make The Indianer Great Again» daran, dass Amerika weitaus mehr zu bieten hat als Donald Trump. Und der 12-jährige Ricardo machte in einer Furcht einflössenden Aufmachung – die Darmschlingen hingen ihm aus dem Leibe heraus – auf die Organspende-Thematik aufmerksam.

Der Kinderumzug bildete den Abschluss der Fasnachtszeit in Rothenburg. Für Armin Steudler, Vizepräsident der Ameisi-Zunft, ist der Kinderumzug «immer ein Highlight der Fasnacht», da es jeweils besonders gesellig zu und her gehe. Auch der gestrige Umzug war ein voller Erfolg: Fast 3000 Kinder, Eltern und Bekannte feierten auf dem «Flecken» einen schrillen und farbenfrohen letzten Fasnachtstag.

Luca Merlo

region@luzernerzeitung.ch

Umzug in Kürze

  • Anzahl Nummern: 20
  • Anzahl Zuschauer: 3000
  • Stimmung: schrill & gesellig
  • Dauer: 50 Minuten
  • Highlight: Familie Moll

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