ROTHENBURG: Rothenburger zahlen bald weniger Steuern

Rothenburg gehts gut. Nun werden die Einwohner finanziell entlastet. Dabei weiss man noch nicht einmal, was Ikea dereinst abwirft.

Drucken
Teilen
Der Gemeindepräsident von Rothenburg, Reto Wyss, kann sich freuen: Seiner Gemeinde geht es finanziell gut. (Archivbild Manuela Jans/Neue LZ)

Der Gemeindepräsident von Rothenburg, Reto Wyss, kann sich freuen: Seiner Gemeinde geht es finanziell gut. (Archivbild Manuela Jans/Neue LZ)

Prisca Birrer-Heimo hat allen Grund, ihre Freude zu zeigen. «Wir haben eine gute Ausgangslage, der Finanzhaushalt ist solid», sagte die für die Finanzen zuständige Rothenburger Gemeinderätin an der Präsentation des Budgets 2010. So solid, dass der Gemeinderat eine Senkung des Steuerfusses um eine Zwanzigsteleinheit auf 1,75 Einheiten vorschlägt.

Durch die Steuersenkung entgeht der Gemeinde zwar jährlich eine halbe Million Franken, dennoch schliesst der Voranschlag bei einem Umsatz von 37,5 Millionen Franken mit einem Aufwandüberschuss von bloss 150'000 Franken ab.

Man erhofft sich in den nächsten Jahren vor allem auch von Firmen zusätzliche Steuern. Dies trotz Wirtschaftskrise und der kantonalen Steuergesetzrevision. Für zusätzlichen Schwung soll der Autobahnanschluss Rothenburg sorgen, der in den nächsten Jahren gebaut wird. Eine dieser Firmen ist das schwedische Möbelhaus Ikea. Wie viel Steuergeld wird Ikea zahlen? «Das ist schwierig vorauszusagen», hält sich Gemeindepräsident Reto Wyss bedeckt.

Christian Bertschi/Neue LZ