Rothenburg: Steuerfuss bleibt – trotz Defizit

Das Budget 2012 der Gemeinde Rothenburg sieht Ausgaben von 39,74 Millionen und Einnahmen von 39,25 Millionen Franken vor. Dies führt zu einem geringen Defizit von rund 490'000 Franken. Der Steuerfuss bleibt unverändert bei 1.75 Einheiten.

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Das Gemeindehaus in Rothenburg. (Bild: Archiv Neue LZ)

Das Gemeindehaus in Rothenburg. (Bild: Archiv Neue LZ)

Die erheblichen Steuerausfälle durch die Steuergesetzrevision 2011 wirken sich laut Angaben der Gemeinde Rothenburg mit rund 1 Million Franken auf der Ertragsseite aus. Andererseits sei die tiefe Besteuerung sowie die gute Verkehrserschliessung mit dem Anschluss an die A2, als Standortvorteile zu nutzen. Der Gemeinderat glaubt an das Entwicklungspotentials und budgetiert dementsprechend optimistisch auch mit wachsenden Steuererträgen. Der bisherige Steuerfuss von 1.75 Einheiten erachtet der Gemeinderat als weiterhin nötig. Er bilde die Basis für den angestrebten ausgeglichenen Finanzhaushalt.

Der Voranschlag der laufenden Rechnung 2012 sieht einen Aufwand von 39,74 Millionen und einen Ertrag von 39,25 Millionen Franken vor, was zu einem Defizit von rund 489‘000 Franken führen wird. Die Gründe für den unausgeglichenen Voranschlag liege neben den bereits erwähnten Mindereinnahmen bei den Steuern auch bei der Umsetzung des Neuen Kindes- und Erwachsenenschutzrecht, der schul- und familienergänzenden Tagestrukturen sowie der integrativen Förderung, welche allesamt Mehrauausgaben verurachen würden.

Bei den Investitionen rechnet Gemeinde Rothenburg im Voranschlag 2012 mit Ausgaben von 6,74 Millionen und Einnahmen von 0.83 Millionen Einnahmen, was Nettoinvestitionen von 5.91 Millionen ergibt. Die grössten Investitionen sind dabei die Sanierung des Friedhofs Bertiswil, die Fortführung der Sanierung des Kanalnetzes, der Neubau des Naturrasenplatzes Chärnsmatt sowie diverse Verkehrsmassnahmen und Sanierungen von Gemeindestrassen.

pd/zim