ROTHENBURG: Widerstand gegen neue Bushaltestelle

Anwohner kritisieren eine geplante neue Bushaltestelle beim Kreisel Bertiswil. Sie sei «unnötig und viel zu teuer».

Hugo Bischof
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Josef Burkart vor dem Kreisel Bertiswil. Die geplante Haltestelle – vor dem weissen Haus im Hintergrund – sei «überflüssig», sagt er. (Bild Pius Amrein)

Josef Burkart vor dem Kreisel Bertiswil. Die geplante Haltestelle – vor dem weissen Haus im Hintergrund – sei «überflüssig», sagt er. (Bild Pius Amrein)

Der Kanton Luzern will auf Antrag des Verkehrsverbunds die Haltestelle Bertiswil der Linien 50/51/52 Richtung Rain/Beromünster um 120 Meter nach unten verlegen. «Das ist notwendig, um optimale Umsteigemöglichkeiten für die Busfahrgäste vor allem Richtung Rothenburg Station sicherzustellen», sagt Beat Hofstetter, Abteilungsleiter Planung Strassen der Dienststelle Verkehr und Infrastruktur (vif) des kantonalen Bau-, Umwelt- und Wirtschaftdepartements.

Das sieht Josef Burkart völlig anders. Der 76-jährige ehemalige Wirt und Besitzer des unmittelbar beim Kreisel Bertiswil gelegenen Restaurants Kreuz ist einer der Anwohner, die beim Gemeinderat Rothenburg Einsprachen gegen das Projekt eingereicht haben. «Zurzeit funktioniert der öffentliche Verkehr hier einwandfrei», sagt Burkart, «ich sehe nicht ein, weshalb hier eine neue Bushaltestelle gebaut werden muss.»

Kanton verteidigt Kosten

Burkart sind vor allem die hohen Kosten von 530 000 Franken, die für den Kanton Luzern beim Neubau der Bushaltestelle entstehen, ein Dorn im Auge. «Das ist eine unnütze Geldverschleuderung», sagt Burkart. vif-Abteilungsleiter Hofstetter verteidigt sich: «Die Kosten liegen im normalen Rahmen. Wir legen Wert auf Qualität; die Haltestelle wird mit Beton erstellt, im Hinblick auf eine möglichst lange Lebensdauer.» 15 bis 20 Prozent der Gesamtsumme seien zudem Landerwerbskosten.

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