ROTKREUZ: Komax wird in Rotkreuz 45 Stellen abbauen

Der Dierikoner Industriebetrieb Komax lagert einen Teil der Produktion in die USA aus. Davon betroffen ist insbesondere Rotkreuz, wo insgesamt 45 Stellen abgebaut werden.

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Solarmodule auf einer Maschine von Komax in Rotkreuz. (Archivbild Neue LZ)

Solarmodule auf einer Maschine von Komax in Rotkreuz. (Archivbild Neue LZ)

Die Komax-Gruppe verlagert ihr Dünnschichtgeschäft von Rotkreuz in die USA, heisst es in einer Mitteilung des Industriebetriebes mit Sitz in Dierikon. In den Vereinigten Staaten habe die Gruppe 2009 ein neues Solarwerk errichtet.

Mit diesem Schritt werden in den nächsten Monaten in Rotkreuz «voraussichtlich rund 45 Stellen abgebaut», heisst es in der Mitteilung weiter. Die Gruppe reagiere damit auf den Rückgang im Bereich Dünnschicht Solar.

Stellenabbau seit September 2009
Bereits im Januar hatte der Industriebetrieb in Rotkreuz einen Abbau von 30 Stellen angekündigt, nachdem schon im November 2009 15 Stellen abgebaut wurden. Zuvor, im September 2009, musste die Komax-Gruppe als Reaktion auf die schlechte wirtschaftliche Lage in Stans und Dierikon insgesamt 25 Stellen abbauen.

Ein Lichtblick: In den letzten Monaten habe sich das kristalline Geschäft, in dem Komax laut Mitteilung rund 85 Prozent des Umsatzes im Solarbereich erzielt, «sehr gut entwickelt.»

Kabelverarbeitung, Medizinaltechnologie
Komax ist laut eigenen Angaben Weltmarktführer im Kabelverarbeitungsmarkt. Ausserdem gehört das Unternehmen zu den führenden Anbietern im Bereich der Medizinaltechnologie. Im Bereich Solar bietet Komax Maschinen für die Fertigung von Kristallin- und Dünnschicht-Modulen an.

ana