ROTSEE: Kanton Luzern unterstützt Naturarena Rotsee

Der Verein Naturarena Rotsee erhält für das Projekt Naturarena insgesamt 7.1 Millionen Franken aus dem Lotteriefonds. Gleichzeitig hat der Regierungsrat die Schutzverordnung zum Rotsee erneuert.

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Die neue Naturarena Rotsee wird vom Kanton Luzern mit über 7 Millionen Franken unterstützt. (Bild: Eveline Beerkircher / Neue LZ)

Die neue Naturarena Rotsee wird vom Kanton Luzern mit über 7 Millionen Franken unterstützt. (Bild: Eveline Beerkircher / Neue LZ)

Der Regierungsrat des Kantons Luzern spricht dem Verein Naturarena Rotsee 7.1 Millionen Franken aus dem Lotteriefonds zu. Der Verein will mit seinem Projekt unter anderem einen neuen Zielturm und ein neues Ruderzentrum bauen. Damit können auch in Zukunft internationale Ruderwettkämpfe auf dem See stattfinden. Weiter werden die Uferzonen wiederhergestellt und die Plätze und Wege aufgewertet.

Bild: Manuela Jans / Neue LZ
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Bild: Dominik Wunderli / Neue LZ
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Bild: Manuela Jans / Neue LZ
7. April 2013: Der Zielturm am Rotsee hat inzwischen seine neue Form erhalten. Jetzt steht der Innenausbau an. (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)
Spatenstich am Rotsee für den Bau des neuen Zielturms am 11. Dezember 2012. (Bild: Nadia Schärli / Neue LZ)
Sie freuen sich auf den neuen Zielturm: (von links) Felix Howald, Präsident Verein Naturarena Rotsee. Mario Gyr, Ruderer. und Urs Hunkeler, Vorstand Naturarena Rotsee. (Bild: PD)
Bild: PD
Der Zielturm wird dreistöckig und bietet bis zu 18 Arbeitsplätze. (Bild: PD)
Restaurant für die Athleten mit Sicht auf den Rotsee. (Bild: PD)
Das neue Ruderzentrum soll rund 16 Millionen Franken kosten. (Bild: PD)
Blick vom Rotsee auf das Ruderzentrum. (Bild: PD)
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Cédric Habermacher, (Geschäftsführer Naturarena), die Architekten Andreas Fuhrimann und Gabrielle Hächler sowie Naturarena-Präsident Felix Howald am 26. April 2012 mit einem Modelvor dem Ruderzentrum. (Bild: Eveline Beerkircher / Neue LZ)
Training im Rotsee: die Infrastrukturen sind veraltet. (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)
1962 fand auf dem Rotsee die erste Ruder-WM statt. (Bild: Max A. Wyss / Stiftung Fotodok)

Bild: Manuela Jans / Neue LZ

Regierungsrat erneuert Schutzverordnung

Gleichzeitig wurde die Schutzverordnung zum Rotsee vollständig überarbeitet und erneuert. Sie schützt die Landschaft, die Tiere und die Pflanzen im und um den Rotsee. Die alte Schutzverordnung stammt aus dem Jahr 1964. Für die neue Version wurden die verschiedenen Nutzungen auf und am Rotsee überprüft, um die Anliegen aufeinander abzustimmen und Konflikte zu vermeiden. Die Dienststelle Landwirtschaft und Wald (lawa) hat die Verordnung gemeinsam mit Vertretern der Gemeinden Luzern und Ebikon, der Ruderer- und Naturschutzverbände und dem Quartierverein erarbeitet. Während der öffentlichen Auflage gingen 17 Einsprachen ein, worauf die Verordnung geringfügig geändert wurde. Neun Einsprachen wurden darauf zurückgezogen und sechs konnten teilweise als erledigt erklärt werden. Der Regierungsrat hat zwei Einsprachen abgewiesen.

Verschiedene Interessen aufgenommen

Die neue Schutzverordnung nimmt auf die verschiedenen Interessen rund um den Rotsee Rücksicht und betrachtet das Gebiet als Lebensraum für Menschen und Tiere, als Naturschutzgebiet und als Erholungsraum. Das Gebiet soll weitgehend geschützt und erhalten werden. Eine wichtige Einigung wurde zwischen den Naturschutzorganisationen und den Vertretern des Rudersports erreicht. Im Sommer können die Ruderer den See flexibler nutzen, dafür wird stärker auf die Brut- und Winterruhezeit der Vögel geachtet. Die neue Schutzverordnung wird am 10. Mai 2013 in der Gesetzessammlung des Kantons publiziert. Es besteht eine Beschwerdefrist von 30 Tagen.