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Luzerner Rotseefähre beschädigt: Saisonstart wird verschoben

Trübe Stimmung bei den Verantwortlichen der Rotseefähre: Die Winterpause ist vorbei, die Saison muss aber trotzdem noch warten. Ein Schaden am Boot wurde festgestellt.
David von Moos
Die Rotseefähre kann den Betrieb nicht wie geplant aufnehmen. (Bild: PD)

Die Rotseefähre kann den Betrieb nicht wie geplant aufnehmen. (Bild: PD)

Beim Einwassern nach der Winterpause wurde der Boden der Fähre beschädigt, wie die Fährleute am Donnerstag zusammen mit dem Quartierverein Maihof mitteilten. Das Schiff musste in die Werft gebracht werden, wo es nun fachgerecht repariert wird.

Diese Arbeiten würden mehrere Tage dauern, weshalb die Fähre nicht wie geplant am kommenden Sonntag den Betrieb aufnehmen könne. «Wir bedauern dies sehr», sagt Fährifrau Bernadette Burger auf Anfrage unserer Zeitung. «Für uns ist das schmerzhaft. Man stelle sich einen Fährimaa und eine Fährifrau ohni Fähri vor! Das geht doch nicht!»

Wie lange genau die Instandsetzung dauert, ist noch offen. «Wir hoffen, dass wir spätestens an Ostern wieder fahren können», so die Fährifrau weiter. Trotz allem habe man «Glück im Unglück, dass dieses Malheur vor der Saison und nicht mittendrin passiert ist.»

Schaden wegen eines Pfostens unter Wasser

Passiert ist der Schaden laut der Fährifrau beim Bootshaus bei der Bahnlinie, also auf der gegenüberliegenden Seeseite vom Fährihaus. «Wir haben die Fähre zum ersten Mal im Bootshaus auf dieser Seite überwintert. Wie immer aufgehängt. Sollte der See gefrieren, würde das Boot nicht beschädigt. Nach dem Herunterlassen und Einwassern der Fähre letzte Woche wurde der Boden durch einen kleinen Pfosten im Wasser so stark beschädigt, dass Wasser ins Boot gelaufen ist.»

Den Pfosten unter Wasser habe man schlicht und einfach nicht gesehen. Wegen des dichten Schilfgürtels sei die Sicht auf und ins Wasser rund um das Bootshaus eingeschränkt. «Nun machen wir uns auf die Suche nach weiteren solchen verborgenen Pfosten im Wasser, damit künftig nichts mehr passiert.» Für den sicheren Fährbetrieb habe aber nie eine Gefahr bestanden, so Burger weiter. Man wolle einfach weitere Schäden am Boot vermeiden.

Nach dem Unglück sei es jedenfalls sogleich an die Arbeit gegangen. «Das Loch musste zuerst provisorisch geflickt werden, dann wurde die Fähre ans andere Ufer geschleppt. Von dort wurde das Boot mit einem Transportanhänger in die Werft gebracht.» Dort werde das Loch nun fachmännisch geflickt und neu lackiert.

6000 Franken kostet die Reparatur

Die Reparatur koste viel Geld, man rechnet mit rund 6000 Franken, weil es sich um ein Holzboot handelt. Bernadette Burger erklärt: «Das Material selbst kostet ein paar 100 Franken, die Arbeiten aber sind sehr teuer. Alleine der Transport der Fähre kostet über 1000 Franken. Glücklicherweise sind wir gut versichert.»

Die Rotseefähre während einer früheren Revision. (Archivbild: PD)

Die Rotseefähre während einer früheren Revision. (Archivbild: PD)

Auskunft über die Wiederaufnahme des Betriebs über Tel. 041 420 12 35 oder www.rotsee.lu

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