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ROTSEEZUNFT: Daniel Häner ist höchster Ebikoner Fasnächtler

Daniel Häner wurde am Samstag zum höchsten Ebikoner Fasnächtler ernannt. Bei der Übergabe flossen sogar Tränen.
Zunftmeister Daniel Häner bei seiner Rede im Foyer des Pflegeheims Höchweid. (Bild Nadia Schärli/Neue LZ)

Zunftmeister Daniel Häner bei seiner Rede im Foyer des Pflegeheims Höchweid. (Bild Nadia Schärli/Neue LZ)

«D Fasnacht esch of vollem Kors, das garantiered de Dani ond de Urs; Lompe süde, Fasnacht pflege ond dä alti Bruch guet hege!» Unter diesem Motto eröffnete der neue Zunftmeister der RotseeZunft Ebikon, Daniel Häner (49), am vergangenen Samstag im Foyer des Pflegeheims Höchweid die Fasnacht 2010.

Alt Zunftmeister Beat Helbling übergab dem Personalfachmann Häner die Insignien des höchsten Ebikoner Fasnächtlers. Bei der Übergabe des Zunftmeisterstabs und der Zunftkette war der abtretende Helbling zu Tränen gerührt: «2009 war für mich ein unvergessliches Fasnachtsjahr.»

Langjähriger Kandidat
Für Daniel Häner kamen die Fasnachtswürden nicht ganz unerwartet. Bei den traditionellen Zunftwetten der vergangenen Jahre wurde er schliesslich oft als Favorit gehandelt. «Ich habe schon länger mit dieser ehrenvollen Aufgabe geliebäugelt», so Häner. «Es freut mich nun umso mehr, dieses Amt im 49. Jahr der Rotsee-Zunft zu bekleiden.» Daniel Häner wird zusammen mit seiner Frau Gaby, den gemeinsamen Kindern Stefanie (19), Muriel (15) und Dominik (12) sowie dem neuen Weibelpaar Urs Styger und Doris Riedweg durch die Ebikoner Fasnacht 2010 führen.

Ebikoner mit Luzerner Wurzeln
Dass er trotz der Verbundenheit mit Ebikon seine Herkunft nicht verleugnen kann, zeigte der gebürtige Luzerner in seiner Festansprache: «Vor gut 25 Jahren interessierte mich alles ausserhalb der Busschleife Maihof herzlich wenig.» Mit der Liebe zu seiner Frau, die bereits damals in Ebikon wohnte, sei jedoch auch die Liebe zum neuen Ort gewachsen. Häner sagt: «Heute ist Ebikon meine Heimat, und ich freue mich auf die vielen tollen Fasnachtsanlässe im Dorf, zum Beispiel auf den Nase-Samschtig.»

So viel Enthusiasmus für die fünfte Jahreszeit ist ansteckend: Auch Häners Frau Gaby (46) packte das Fasnachtsfieber. «Besonders freue ich mich auf die vielen Begegnungen mit interessanten Menschen», sagt die gelernte Detailhandelsangestellte. Ebenfalls vom Fasnachtsvirus anstecken liess sich die älteste Tochter Stefanie: «Ich freue mich für meine Eltern – ausserdem komme ich nun bei allen Fasnachtsanlässen gratis rein!»

Erste Fasnachtsfeier im Höfli
Nach der Insignienübergabe am Samstagabend zog die 270-köpfige Festgemeinde unter den kakofonischen Klängen der Guuggemusig Sonnechöbler Äbike zur Inthronisationsfeier ins Kirchenzentrum Höfli, wo der neue Zunftmeister am Galaabend erstmals in seinem Amtsjahr seine rüüdigen Qualitäten als Fasnächtler unter Beweis stellen konnte.

Jasmin Joller/Neue LZ

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