ROTTAL: Rappaz' Ex-Freundin bricht ihr Schweigen

Der Walliser Hanfbauer Bernard Rappaz ringt mit dem Tod. Im Kanton Luzern lebt seine ehemalige Lebensgefährtin. Sie leidet mit ihm.

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Wegen solchen Hanfpflanzen ist der Walliser Justiz-Streiz entbrannt. (Bild Philipp Schmidli/Neue LZ)

Wegen solchen Hanfpflanzen ist der Walliser Justiz-Streiz entbrannt. (Bild Philipp Schmidli/Neue LZ)

Bis jetzt hat sie sich rausgehalten aus dem Fall ihres ehemaligen Lebensgefährten. Jetzt aber will Bernard Rappaz? Ex-Freundin M. L. nicht mehr schweigen. Die 49-jährige Frau, die im Kanton Luzern wohnt, hegt gemischte Gefühle gegenüber dem verurteilten Hanfbauern. Einerseits unterstützt sie seinen Kampf für seine Überzeugungen, andererseits sind ihr die Gefahren dieses Kampfes bewusst. 1999 ist das Paar auseinandergegangen. Die Tochter der beiden ist heute 12-jährig und lebt bei der Mutter.

Am Freitag wurde auch bekannt, dass das Genfer Unispital bis vor Bundesgericht geht, weil es Rappaz nicht zwangsernähren will, wie dies die Walliser Regierung gefordert hatte. Seit Mittwoch hat der Hanfbauer keinen Bauernhof mehr. Rappaz? Hof wurde zwangsversteigert. Ein Aprikosenbauer aus Saxon VS erhielt ihn für 350 000 Franken, wie SF am Freitag berichtete.

red/ig

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Luzerner Zeitung.