RUAG EMMEN: Kampfjets: Geht die Ruag leer aus?

VBS-Chef Maurer befürchtet, dass die neuen Kampfjets aus Kostengründen nicht in der Schweiz montiert werden. Ruag Emmen droht der Verlust eines Grossauftrages.

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Montagearbeit bei der Ruag in Emmen. (Archivbild Peter Fischli/Neue LZ)

Montagearbeit bei der Ruag in Emmen. (Archivbild Peter Fischli/Neue LZ)

Während die Politik noch festlegen muss, welcher Typ Kampfflugzeug die alten Tiger-Jets ersetzt, zweifelt der Bundesrat, dass beim Neukauf die Endmontage in der Schweiz durch die hiesige Industrie vorgenommen wird. VBS-Chef Ueli Maurer erklärt auf Anfrage: «Die Endmontage unserer Kampfflugzeuge wurde bisher in der Schweiz vorgenommen. Aus Kostengründen muss man aber hinterfragen, wie lange das noch der Fall sein wird.» Bei der Ruag in Emmen, welche bisher für die Endmontage des FA/18 verantwortlich war, rechnet man mit dem Montageauftrag für das neue Flugzeug.

Über 100 Millionen Franken
Über die Höhe des Umsatzverlusts bei einer allfälligen Vergabe des Montageauftrages ins Ausland macht die Ruag keine Angaben. Ebenfalls gibt es keine Stellungnahme zur Anzahl an Arbeitsplätzen, die davon betroffen wären. Klar ist aber, dass der Ruag ein grosser Auftrag verloren ginge.

Ernst Meier und André Häfliger

Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der aktuellen Ausgabe der «Zentralschweiz am Sonntag».