RUDERN: XRow: «Swiss Selection» gewinnt erneut

Die «Swiss Selection» um Mario Gyr schafft das Triple: Die Schweizer Ruderer haben als erste die Ziellinie bei der Jesuitenkirche in Luzern überquert. Wie im Vorjahr belegen «Light Bull» aus Deutschland den zweiten Rang.

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Der Sieg zum Dritten: Die «Swiss Selection» gewinnt das XRow von Zug nach Luzern. (Bild: Red Bull Content Pool)

Der Sieg zum Dritten: Die «Swiss Selection» gewinnt das XRow von Zug nach Luzern. (Bild: Red Bull Content Pool)

Schwierige Bedingungen beim Red Bull XRow 2013: Regen und Wind erschwerten die extremste Ruderregatta der Welt. Trotzdem schaffen die Schweizer den Sieg: Das Team um Mario Gyr, Simon Schürch und Simon Niepmann gewinnt die diesjährige Ausgabe des XRow von Zug nach Luzern. Sie überquerten die Ziellinie nach zwei Stunden und neun Minuten. Wie schon im im Jahr zuvor belegen «Light Bull» aus Deutschland den zweiten Podestplatz – mit 35 Sekunden Abstand auf die Erstplatzierten. Auf Rang drei ruderte – beziehungsweise rannte – das italienisch-holländische Boot der «International Light Bulls» (2:11:05).

Die Strecke ist mit 19 Kilometern Rudern und der neun Kilometer langen Laufstrecke aussergewöhnlich. Nach einer Ruderpassage von Zug nach Immensee, die neun Kilometer lang ist, folgt eine vier Kilometer lange Strecke, bei der es gilt, das 100 Kilogramm schwere Boot zu tragen. In Küssnacht am Rigi folgt wieder ein Ruderabschnitt, bevor die zweite Laufstrecke, die von Meggen über Meggenhorn führt, absolviert werden muss. Im Anschluss folgt der Schlussspurt im Boot am Lido vorbei mitten in die Luzerner Altstadt unter der See-, Kapell- und Rathausbrücke hindurch.

21 Achterboote nehmen am Xrow Rennen von Zug nach Luzern teil. (Bild: Dominik Wunderli / Neue LZ)
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21 Achterboote nehmen am Xrow Rennen von Zug nach Luzern teil. (Bild: Dominik Wunderli / Neue LZ)
21 Achterboote nehmen am Xrow Rennen von Zug nach Luzern teil. (Bild: Red Bull Content Pool)
21 Achterboote nehmen am Xrow Rennen von Zug nach Luzern teil. (Bild: Sigi Tischler / Keystone)
21 Achterboote nehmen am Xrow Rennen von Zug nach Luzern teil. (Bild: Red Bull Content Pool)
21 Achterboote nehmen am Xrow Rennen von Zug nach Luzern teil. (Bild: Red Bull Content Pool)
21 Achterboote nehmen am Xrow Rennen von Zug nach Luzern teil. (Bild: Red Bull Content Pool)
21 Achterboote nehmen am Xrow Rennen von Zug nach Luzern teil. (Bild: Red Bull Content Pool)
21 Achterboote nehmen am Xrow Rennen von Zug nach Luzern teil. (Bild: Red Bull Content Pool)
21 Achterboote nehmen am Xrow Rennen von Zug nach Luzern teil. (Bild: Red Bull Content Pool)
21 Achterboote nehmen am Xrow Rennen von Zug nach Luzern teil. (Bild: Red Bull Content Pool)
21 Achterboote nehmen am Xrow Rennen von Zug nach Luzern teil. (Bild: Red Bull Content Pool)
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21 Achterboote nehmen am Xrow Rennen von Zug nach Luzern teil. (Bild: Sigi Tischler / Keystone)
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21 Achterboote nehmen am Xrow Rennen von Zug nach Luzern teil. (Bild: Sigi Tischler / Keystone)
21 Achterboote nehmen am Xrow Rennen von Zug nach Luzern teil. (Bild: Sigi Tischler / Keystone)
21 Achterboote nehmen am Xrow Rennen von Zug nach Luzern teil. (Bild: Sigi Tischler / Keystone)
21 Achterboote nehmen am Xrow Rennen von Zug nach Luzern teil. (Bild: Sigi Tischler / Keystone)
21 Achterboote nehmen am Xrow Rennen von Zug nach Luzern teil. (Bild: Sigi Tischler / Keystone)
21 Achterboote nehmen am Xrow Rennen von Zug nach Luzern teil. (Bild: Sigi Tischler / Keystone)
21 Achterboote nehmen am Xrow Rennen von Zug nach Luzern teil. (Bild: Sigi Tischler / Keystone)
21 Achterboote nehmen am Xrow Rennen von Zug nach Luzern teil. (Bild: Red Bull Content Pool)
21 Achterboote nehmen am Xrow Rennen von Zug nach Luzern teil. (Bild: Red Bull Content Pool)

21 Achterboote nehmen am Xrow Rennen von Zug nach Luzern teil. (Bild: Dominik Wunderli / Neue LZ)

Mit dem erneuten Sieg der «Swiss Selection» hat sich Mario Gyr den Wunsch nach einem lustigen Nachmittag selbst erfüllt: «Wir wollen zusammen Spass haben und der ist am grössten, wenn wir gewinnen», meinte der Vizeweltmeister noch vor dem Start. Simon Niepmann meinte zum dritten Sieg in Serie: «Jedes Jahr sagen wir uns: Das machen wir nie wieder und dann sind wir doch wieder da. Der Schmerz und der Spass an diesem Rennen sind einfach einmalig.» Insgesamt starteten knapp 170 Ruderer in 21 Achter-Rennbooten in Zug zum speziellen Ruderrennen.

pd/chg