RÜCKTRITT: Präsident des Fachhochschulrates tritt zurück

Andreas Lauterburg hat auf Beginn des neuen Studienjahres seinen Rücktritt als Präsident des Fachhochschulrates (FHR) eingereicht. Er möchte «Platz für neue Kräfte» machen.

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Andreas Lauterburg. (Bild Corinne Glanzmann/Neue LZ)

Andreas Lauterburg. (Bild Corinne Glanzmann/Neue LZ)

Per Semesterbeginn 2009/2010 tritt Andreas Lauterburg als Präsident des Fachhochschulrates zurück, wie die Bildungsregion Zentralschweiz in einer Mitteilung schreibt. «Während seiner gesamten Präsidentschaft setzte er sich engagiert für eine grösstmögliche Autonomie der Hochschule Luzern ein», heisst es in der Mitteilung weiter.

Doch: «Bei einer solchen Funktion kommt es manchmal naturgemäss zu Interessenkonflikten», erklärt Lauterburg. In den kommenden Jahren werde die Ausgangslage der Hochschule Luzern infolge der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen wohl noch schwieriger. Mit seinem Rücktritt wolle der Unternehmer darum jetzt Platz machen für neue Kräfte.

Nun soll eine neue Person diese Funktion übernehmen. Gewählt wird die Nachfolgerin oder der Nachfolger vom Konkordatsrat, der sich aus Vertretern der Kantone Luzern, Uri, Schwyz, Obwalden, Nidwalden und Zug zusammensetzt.

Der FHR ist das strategische Führungsorgan und wirkt als wichtige Schnittstelle zwischen dem Konkordatsrat und der Geschäftsleitung der Hochschule Luzern. Der Unternehmer stand dem Rat während fast zehn Jahren vor.

sab