RÜCKZUG: «Ebisquare kann profitabel betrieben werden»

Der Wirtschaftsberater Gotthard F. Wangler ist vom Rückzug der Investoren aus dem Ebisquare-Projekt überrascht. Er rügt Schindler – und prognostiziert ein gutes Ende.

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So stellen sich die Architekten Ebisquare vor. (Visualisierung pd)

So stellen sich die Architekten Ebisquare vor. (Visualisierung pd)

Überrascht sei er vor allem vor dem Hintergrund der Schindler-Pressemitteilung vom 18. Juli 2008, wie der international tätige Wirtschaftsberater und Detailhandelsexperte mit Sitz in Luzern sagt. «Dort hiess es, der Vertrag sei mit den Investoren erfolgreich abgeschlossen worden. Das bedeutet in aller Regel, dass die Transaktion gelaufen ist.» Das sei «schlicht und einfach keine offene und gute Kommunikation».

Der Investoren-Rückzug hat gemäss Wangler weitreichende Folgen: «Das ganze Detailhandelsgewerbe im Rontal ist seit Jahren blockiert.» Man habe bewusst im Hinblick auf die Ebisquare-Realisierung keine weiteren Detailhändler zugelassen.

Trotz allen Widrigkeiten glaubt der 61-Jährige, dass das Projekt doch noch zustande kommen kann: «Trotz Finanzkrise oder gerade wegen der Finanzkrise bin ich davon überzeugt, dass ein potenzieller Investor sehr gute Chancen hat, Ebisquare profitabel zu betreiben.»

Michael Graber/scd

Den ausführlichen Aritikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Luzerner Zeitung.