RUEDI JOSURAN: Bosnier rettet Ex-Radiomann das Leben

Der frühere Radiomann Ruedi Josuran erleidet einen Herzinfarkt. Nur dank der Hilfe eines 47-jährigen Flüchtlings aus Bosnien überlebt er.

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Ruedi Josuran als Redner bei einer Veranstaltung über Burnout in Benzenschwil im Januar diesen Jahres. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Ruedi Josuran als Redner bei einer Veranstaltung über Burnout in Benzenschwil im Januar diesen Jahres. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Nach einem Meeting im Paraplegiker-Zentrum in Nottwil spührte der frühere Radiomann Ruedi Josuran ein Stechen in der Brust. Auf der Heimfahrt wurden die Schmerzen schlimmer. In Arth-Goldau stieg er aus dem Zug: «Ich torkelte die Bahnhofstrasse runter, ging in irgendein Lebensmittelgeschäft, um mir Wasser zu kaufen», wie der 53-Jährige gegenüber dem Blick sagte. 

Alle standen herum - geholfen hat keiner
Dank der Hilfe von Mensur Kahrimanovic überlebte der frühere DRS1-Moderator. Er holte Wasser und ein Kissen und bettete den Kranken darauf. «Dann habe ich die Polizei gerufen, die Nummer der Ambulanz kam mir in dem Moment nicht in den Sinn», errinnerte sich Kahrimanovic. Geholfen hat ihm sonst keiner, die Leute standen nur rum.

Später wird Josuran ins Herzzentrum Triemli nach Zürich gefahren. 

rem