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Rund 4000 Schlagerfans feiern in Luzern ausgelassen zu Schlager-Hits

Schlagerfans sind auf der Luzerner Allmend auf ihre Kosten gekommen. Acht Konzerte lang durften sie am Sonntagabend zu bewährten Liedern die Hüften schwingen.
Lucien Rahm
Das Schlagerduo Anita (rechts) & Alexandra Hofmann (links).Das Schlagerduo Anita (rechts) & Alexandra Hofmann (links).
Die beiden Schlagersängerinnen sorgten auf der Bühne für gute Stimmung.Die beiden Schlagersängerinnen sorgten auf der Bühne für gute Stimmung.
Auf der Bühne: Das Schlagerduo «Fantasy».Auf der Bühne: Das Schlagerduo «Fantasy».
«Fantasy», bestehend aus Freddy Malinowski und Martin Hein.«Fantasy», bestehend aus Freddy Malinowski und Martin Hein.
«Fantasy» an der Schlagernacht Luzern.«Fantasy» an der Schlagernacht Luzern.
Full House! Rund 4000 Schlagerfans kamen in die Messehalle 1 auf der Luzerner Allmend.Full House! Rund 4000 Schlagerfans kamen in die Messehalle 1 auf der Luzerner Allmend.
Andrea Berg zu Gast in Luzern.Andrea Berg zu Gast in Luzern.
Andrea Berg heizt richtig ein.Andrea Berg heizt richtig ein.
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Schlagernacht auf der Luzerner Allmend

Wenn auf der Luzerner Allmend unermüdliches Händeklatschen zu heiteren Liedern über Liebe und Geselligkeit ertönt, ist es wieder so weit. Tausende Besucher fanden sich auch dieses Jahr wieder zur fast ausverkauften Schlagernacht ein. Nicht nur ältere Semester liessen sich dabei von Andrea Berg und sieben weiteren Formationen in die Messehalle 1 locken, auch jüngere Schlagerfans mischten sich unter die gutgelaunten Gäste. Selbst jene, die nicht freiwillig kamen, sondern wie die 20-jährige Tamara aus Horw ihrer Mutter zuliebe, wurden überrascht. Sie sagt schmunzelnd: «Es ist weniger schlimm als erwartet.»

Den ersten Versuch, unter den ungefähr 4000 Besuchern Stimmung zu erzeugen, machte der Basler Jungkünstler Vincent Gross. Die um 18 Uhr teils bereits leer getrunkenen Weinflaschen auf den Tischen der Gäste legten nahe, dass das dem 22-jährigen Strahlemann nicht allzu schwerfallen dürfte. Und tatsächlich: Bereits beim zweiten Song («Ohne dich») standen die ersten Gäste klatschend auf den Tischen.

Österreicher setzt auch auf Schweizer Lieder

Einen ihrer letzten Liveauftritte absolvierten die Komik-Volksmusiker Alpenland Sepp & Co. Dank ihrer Parodie-Einlagen konnten die drei Thurgauer auf Starunterstützung zählen. Nebst den Amigos und Tina Turner mimten sie den österreichischen Schlagerstern Andreas Gabalier, der den Zuschauern auch in einer gealterten Version präsentiert wurde. Statt von der grossen Liebe sang er in dieser ­Variante von Inkontinenzpro­blemen. Mit «Hände zum Himmel» hoben die drei die Stimmung zum Ende ihrer Darbietung nochmals an.

Österreicher Marc Pircher setzte bei der Euphorisierung des Publikums auf weitere bekannte Hits wie den Zillertaler Hochzeitsmarsch oder auch Schweizer Liedgut wie das «Vogellisi», bei denen er sich mit seiner Hand­orgel begleitete. Die Menge reagierte mit ausgelassenen Tanz- und Klatschbewegungen.

Beim Auftritt von Hauptact Andrea Berg schien die Stimmung nicht mehr ganz die Höhe zu erreichen, auf der sie sich in vorangehenden Momenten bewegte. Für zahlreiche heitere Momente sorgte Berg allerdings mit ihrer intensiven Publikumsinteraktion. Ein glücklicher Fan erhielt gar einen Kuss seines Idols.

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